Trittbrettfahrer sind Straftäter

16.03.2009, 18:51 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dass Trittbrettfahrer nach Amokläufen ähnlichen Taten androhen bezeichnet die Polizei als sehr bedauerlich. Die zumeist jugendlichen Täter gaben an, im Scherz gehandelt zu haben. Dass sie durch ihre Taten Mitschüler, Lehrer und Eltern in Angst und Schrecken versetzen und die Opfer realer Amoktaten verhöhnen, ist den Tätern oft nicht bewusst.

Die Androhung von Amoktaten stellt zudem eine Straftat nach dem Strafgesetzbuch dar: "Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten". Das Gesetz sieht eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren vor. Etwaige Tatmittel wie Computer können eingezogen werden.

Durch die Polizei können die für die entstandenen Kosten Gebührenbescheide erlassen werden. Diese Kosten können immens sein. 2007 wurde ein Gebührenbescheid in einer Höhe von mehr als 16 000 Euro erlassen.

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