Umfrage zur Zufriedenheit der Ahauser

Viele kleine Stellschrauben

Wie zufrieden sind die älteren Ahauser? Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Die Stadt Ahaus hat im vergangenen Sommer zusammen mit dem Marktforschungsinstitut LQM aus Mainz eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Die Ergebnisse sind jetzt veröffentlicht. Tenor: Die überwiegende Mehrheit der Menschen ist mit dem Leben in Ahaus sehr zufrieden.

AHAUS

, 03.02.2016, 17:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Überwiegend geht es den älteren Menschen in Ahaus, Alstätte, Graes, Ottenstein, Wessum und Wüllen sehr gut. Rund 97 Prozent der Befragten gaben an, „rundum zufrieden“ oder „alles in allem zufrieden“ zu sein.

Überwiegend geht es den älteren Menschen in Ahaus, Alstätte, Graes, Ottenstein, Wessum und Wüllen sehr gut. Rund 97 Prozent der Befragten gaben an, „rundum zufrieden“ oder „alles in allem zufrieden“ zu sein.

Einige Handlungsempfehlungen und "kleine Stellschrauben" für Stadt und Politik konnte das Marktforschungsinstitut aus der Umfrage aber bereits erarbeiten.

Vor allem der Bereich Öffentlicher Nahverkehr und die Erreichbarkeit einzelner Einrichtungen solle verbessert werden. Das bezieht das Unternehmen sowohl auf die Linien, also auch auf die Haltestellen, den Takt und den Fahrkartenverkauf. Gerade in Richtung Graes bestehe eine große Versorgungslücke.

Verbesserung der Gesundheitsinfrastruktur

Verbesserung der Gesundheitsinfrastruktur wie Ärzte, Apotheken und Drogerien. Vor allem in den Ortsteilen.

Auch wenn noch unklar ist, wieviele Menschen dieses Angebot nutzen würden, wünschen sich viele Befragte ein 24-Stunden-Notruf-System, einen Fahr- und Bringedienst sowie die Gewährleistung von ambulanten und teilstationären Pflegeleistungen. Wie die organisiert werden könnten, ist aber noch offen geblieben. Eine enge Kooperation mit Wohlfahrtsverbänden, privaten Anbietern und dem Ehrenamt wäre möglich.

Die Angebote der Stadt für Senioren sollen stärker beworben werden, da sie noch zu wenig in der Breite der Bevölkerung bekannt sind.

Oft gewünscht war auch eine Verbesserung der Straßen und Wege: Ebene Bürgersteige, Absenkungen an allen Straßenübergängen, Bänke in kürzeren Abständen oder automatische Türen an allen öffentlichen Einrichtungen und Geschäften tauchten in den Wunschlisten häufig auf.

Ortsteile stärker einbinden

Weitere Erkenntnis aus der Umfrage: Weil die Teilnahmequoten aus den Stadtteilen Graes und Alstätte deutlich geringer als in den anderen Orten war, geht das Marktforschungsinstitut davon aus, dass sich die Einwohner dort stärker in Richtung Gronau orientieren. Für die Kommunalpolitik könne sich daher die Frage stellen, wie diese Stadtteile stärker in das Geschehen in der Stadt Ahaus eingebunden werden können.

Mit den ermittelten Daten soll die kommunale Politik in Zukunft besser auf die Belange der älteren Einwohner von Ahaus reagieren können.

 

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