Veranstalter wünschen sich für Festival im Freibad mindestens 1000 Besucher

Musikerinitiative Ahaus

Die Musikerinitiative Ahaus (MIA) geht schwimmen. Beim Mammamia-Festival stellt die MIA am 22. August ihre Bühne ins Ahauser Kombibad Aquahaus. Die ehrenamtlichen Mitglieder der MIA haben sich ein hohes Ziel gesteckt: 1000 Besucher wollen sie vor die Bühne bekommen.

AHAUS

, 16.07.2015, 17:54 Uhr / Lesedauer: 2 min
Franz-Josef Bülter, Leiter des Bads (2.v.l.), mit dem MIA-Vorstand Sebastian Prinz, Tim Venker und Georg Kirschner (v. l.) freuen sich auf das erste Mammamia-Festival direkt am Wasser im Kombibad Aquahaus. Bis zum 22. August bleibt noch Zeit für die letzten Vorbereitungen.

Franz-Josef Bülter, Leiter des Bads (2.v.l.), mit dem MIA-Vorstand Sebastian Prinz, Tim Venker und Georg Kirschner (v. l.) freuen sich auf das erste Mammamia-Festival direkt am Wasser im Kombibad Aquahaus. Bis zum 22. August bleibt noch Zeit für die letzten Vorbereitungen.

"So eine breite Mischung an Musik hatten wir bisher noch nie", sagt Tim Venker, Vorsitzender der MIA. Elektro, Rock, Pop, Folk - erstmals legt sogar ein DJ live auf der Bühne Musik auf. Bei den Musikern hat die MIA versucht, gleich mehrere Ziele zu erfüllen: "Wir wollen unsere eigenen Bands fördern, einen Mix für jeden Geschmack finden, Bands aus den Niederlanden mit dabei haben und dann auch noch die nächste große Nummer in Deutschland hier haben, bevor sie berühmt wird", erzählt Venker. Aus Richtung Niederlande wollen sie in Zukunft noch mehr Zuschauer nach Ahaus ziehen. Das klappe zwar bisher noch nicht so richtig, die Werbung jenseits der Grenze werde aber schon in diesem Jahr deutlich verstärkt.

Das Line-Up habe die MIA dabei in diesem Jahr vor deutliche Probleme gestellt. "Ein halbes Jahr haben wir allein daran gearbeitet", sagt Georg Kirschner, ebenfalls MIA-Vorsitzender. Auf einen großen Headliner, eine richtig bekannte Band, musste die MIA verzichten: "Allein schon aus finanziellen Gründen", so Kirschner. Das sei aber eben auch ein Leitmotiv der MIA: Eher unbekannte Bands zu fördern.

MIA profitiert von Infrastruktur

Franz-Josef Bülter, Leiter des Kombibads, freut sich auf die Zusammenarbeit. "Wir können unseren Besuchern durch das Festival natürlich auch etwas ganz Besonderes bieten", sagt er. Und die MIA profitiert von der vorhandenen Infrastruktur. So freuen sich beide Seiten.

Und die Besucher? Die MIA hofft, in diesem Jahr die Marke von 1000 Besuchern zu knacken. "Wir haben uns bei den vergangenen beiden Auflagen deutlich gesteigert", sagt Kirschner. Dabei haben sie kein spezielles Publikum im Blick: "Wir wollen für jeden etwas bieten und richten uns nicht nur an junges Publikum", sagt Kirschner. So sei auch extra wieder eine Kinderbetreuung eingerichtet worden, damit auch Familien bei dem Festival mitfeiern können. Es sei im Voraus aber natürlich extrem schwer, einzuschätzen, wieviele Besucher kommen. "Allein das Wetter kann uns natürlich einen riesigen Strich durch die Rechnung machen", sagt er.

Schwimmen bis 19 Uhr

Bis 19 Uhr können Festivalbesucher auch schwimmen gehen. "Wenn zum Beispiel ein Interpret mal nicht so gefällt", sagt Bülter schmunzelnd. Danach - wenn der Badebetrieb geschlossen wird - achten Angestellte bis zum Ende des Festivals darauf, dass niemand mehr ins Wasser geht. "Das wäre dann - auch in Verbindung mit Alkohol - zu gefährlich", so Bülter.

Zwischen Festivalgelände und Schwimmbereich sollen allerdings Zäune aufgestellt werden. Der Besuch des Freibads ist an diesem Tag also auch möglich, ohne ein Festivalticket zu kaufen. Karten für das Mammamia-Festival 2015 gibt es im Vorverkauf für 16 Euro oder an der Abendkasse für 22 Euro. Sie sind im KSS Lambers Copy Shop, der Buchhandlung Schaten, im Café Logo, im Aquahaus, bei Ahaus Marketing und Touristik sowie im Internet erhältlich. www.mammamiafestival.de

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