Vertragsabschlüsse noch im Herbst angestrebt

K+K-Center

AHAUS Vermessungsarbeiten auf dem Marienplatz zeigen es: Der Ausbau des K+K-Centers zu einem Einkaufszentrum wird weiter betrieben. „Die gegenwärtigen Rahmenbedingungen sind alles andere als einfach – aber wir setzen alles daran, dass wir noch in diesem Herbst Verträge mit den Mietern unterzeichnen können“, sagt der Planer Wilfried Lammers.

von Von Stefan Grothues

, 21.10.2009, 17:54 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Vermessungsarbeiten auf dem Marienplatz gehen weiter.

Die Vermessungsarbeiten auf dem Marienplatz gehen weiter.

Nachfolgend Fragen und Antworten zum Thema Umbau des K+K-Centers:

Mit welchen Mietern wird verhandelt und aus welchen Branchen stammen sie? Die Frage, so Lammers wolle er zurzeit nicht konkret beantworten. „Das ist noch nicht spruchreif.“ Interessenten gebe es genug, sagt Wilfried Lammers und beziffert ihre Zahl auf knapp 30. Darunter seien aber auch viele, „die eigentlich nicht zu dem passen, was wir vorhaben.“ Fest stehe folgendes: Der K+K-Markt soll auf jeden Fall am Standort bleiben, aber ein neues Erscheinungsbild erhalten. Darüber hinaus würden derzeit Verhandlungen mit „zwei, drei größeren Mietinteressenten“ geführt. In dem Konzept ist vorgesehen, die diese Geschäfte jeweils im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss anzusiedeln.

Expanhsionsleiter der Ketten sind "überlastet"  Warum dauert die Umsetzung des Konzeptes viel länger als ursprünglich angenommen? Lammers sieht mehrere Gründe: Einerseits erschwere die Komplexität des Gebäudes über zwei Etagen die Planung. Andererseits seien die Expansionsleiter der Ketten zurzeit „überlastet“, weil das Angebot an freien Standorten und Flächen aufgrund der Kaufhauskrise bei gleichzeitig verhaltener Nachfrage groß sei. „Die wissen gar nicht, wo sie zuerst schauen sollen. Und man muss auch sagen, für die Expansionsleiter hat der Standort Ahaus nicht die erste Priorität.“

Wie stehen die Chancen, dass das Konzept umgesetzt wird – und wann wird das der Fall sein? „Gut“, sagt Planer Lammers. Die Familie Klaas stehe fest zu ihrer Entscheidung, in Ahaus Millionen zu investieren, um das K+K-Center zeitgemäß zu gestalten und auch die Platzsituation auf dem Marienplatz gemeinsam mit der Stadt Ahaus zu verbessern. Diese Bereitschaft des Investors, so Lammers, stimme ihn optimistisch, dass 2010 die Umsetzung beginnt.

Ausbaupläne am Marienpaltz bleiben von FOC-Plänen unberührt In Ochtrup und Gronau gibt es Planungen für den Ausbau oder Neubau von Factory Outlet Centern (FOC). Welche Auswirkungen haben die Pläne auf Ahaus? „Wenn diese Pläne umgesetzt werden, dann stellen sie für den Einzelhandelsstandort Ahaus eine „durchaus ernsthafte Bedrohung dar“, so Lammers, der bundesweit bereits viele große Einzelhandelsprojekte betreute. Die umliegenden Kommunen täten gut daran, sich gegen diese Entwicklung zur Wehr zu setzen. Die Ausbaupläne am Marienplatz blieben von den FOC-Plänen, die nicht so schnell umgesetzt werden könnten, unberührt.

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