Vier Bildungsgänge feiern am Berufskolleg für Technik ihre Abschlüsse

Schulleiter Ulrich Kipp (r.) ermahnte die Absolventen, lebenslang weiter zu lernen.
Schulleiter Ulrich Kipp (r.) ermahnte die Absolventen, lebenslang weiter zu lernen. © BTA
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„Von guten Mächten wunderbar geborgen“, unter diesem Motto stand der Gottesdienst, mit dem der Festtag in der Aula des Berufskollegs für Technik morgens begann.

Pfarrer Klaus Fischer hielt den Gottesdienst, der von einem musikalischen Quartett musikalisch begleitet wurde. Die Entlassfeier, moderiert von Lehrer Gregor Burchardt, legte den Fokus auf die jüngere Geschichte. „Liebe Schüler, Sie waren nun längstens drei Jahre an dieser Schule. Gehen Sie mal drei Jahre zurück und überlegen Sie sich, was in diesen drei Jahren alles passiert ist“, so Burchardt.

Geschichte und Herausforderungen

Vor drei Jahren habe niemand das Wort „Lockdown“ gekannt. Das Wort „Quarantäne“ habe keine lebenspraktische Bedeutung gehabt. Keiner habe gedacht, dass sie sich in diesen Tagen mit einem Angriffskrieg auf europäischem Boden auseinandersetzen müssten. Genau das sei Geschichte, ergänzte der Lehrer.

Schülersprecherin Franziska Helling freute sich in ihrer Rede auf alle neuen Herausforderungen, Chancen und Erfahrungen, die außerhalb der Schule auf die Absolventen warteten und blickte gespannt in die Zukunft.

Salz und Tequila

Sie wünschte allen für den weiteren Werdegang in der neu gewonnenen Freiheit viel Erfolg und dass die Ziele und Träume aller Mitabsolventen erfüllt würden. Sie beendete ihre Rede mit dem Spruch: „Wenn euch das Leben eine Zitrone reicht, dann fragt nach Salz und Tequila.“

Der Schulpflegschaftsvorsitzende Gregor Wessendorf gratulierte in seiner Rede allen Absolventen zu ihrem tollen Erfolg. Schulleiter Ulrich Kipp ging darauf ein, dass es ein langer Weg gewesen sei, bis die Absolventen an diesem Tag ihre Abitur- und Fachabiturzeugnisse erhalten. Seine Aufgabe sei es, die Absolventen ein wenig darauf vorzubereiten, dass das, was auf sie zukomme, durch die Vergangenheit gespeist werde.

Das Richtige tun

Man müsse sich erinnern, damit man heute das Richtige tue, um morgen auf gestern wieder zurückblicken zu können und um irgendwann sagen zu können: „Gut, dass ich das so gemacht habe.“ Es sei nicht so, dass heute Schluss sei mit der Schule. Es fange jetzt erst an. Ohne lebenslanges Lernen würden die Absolventen nicht durch die Zeit kommen. Man lerne aber nicht nur in der Schule, sondern an allen möglichen Orten.

Er gab den Absolventen das Lebensmotto von Bernhard Vogel mit auf den Weg: „Was immer du tust, tue es klug und achte auf das Ende.“ Dann richtete er ein Lob an alle Schüler dieses Jahrgangs, an die Eltern, Kollegen, Mitarbeiter und alle, die diese Feier vorbereitet hatten. Am Schluss überreichte der Schulleiter die ersehnten Abschlusszeugnisse und lud in die Pausenhalle ein, um auf die erreichten Abschlüsse anzustoßen.