Wacholderheide hat wieder Zukunft

25.09.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ahaus Von Erfolg gekrönt war die Aufräumaktion in der Wacholderheide Hörsteloe: Nach Jahrzehnten wächst nun wieder neuer Wacholder nach. Insgesamt waren bis Samstag 32 Jungpflanzen entdeckt und gekennzeichnet worden, damit sie von den vielen Helfern, die Dr. Christoph Lünterbusch über die Vereine KAB, Heimatverein, KLJB und Schützenverein mobilisiert hatte, nicht zertrampelt wurden.

Über 40 Erwachsene und 60 Kinder halfen mit bei den Aufräumarbeiten, damit die Heide eine Zukunft hat. Allein 56 Schüler der Realschule im Vestert waren trotz begonnener Herbstferien beteiligt. Durch das ehrenamtliche Engagement der naturinteressierten Bürger vor Ort hat sich innerhalb von nur drei Jahren das kleine Naturschutzgebiet zu einem der besterhaltenen Heidegebiete Westfalens entwickelt. Sehr seltene Heidepflanzen wie die quirlige Knorpelmiere, das echte Islandmoos und die Quendel-Seide sind nach Jahrzehnten der Abwesenheit wieder aufgetaucht.

Mit Rosenscheren, Hacken, Kettensägen und Freischneidern machten sich die vielen Helfer an die Arbeit. Auch an Großgeräten fehlte es nicht. Mit einem LKW, einem Minibagger, zwei Radladern und sieben Traktoren war es ein leichtes Spiel, das Abräumgut und Strauchwerk abzutransportieren. Ein Schredder half dabei, der großen Menge an Grünzeug Herr zu werden.

Viel Arbeit an der frischen Luft, schönes Wetter und gute Verpflegung durch das Versorgungsteam der KAB ließen die Arbeit zum Wohle der Natur zu einem eindrucksvollen Erlebnis werden. bue

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