Coronavirus

Welche „Kontaktpersonen“ eine frühere Impfung beantragen können

Wer Kontaktperson zu einer über 70-jährigen pflegebedürftigen Person, die zu Hause lebt, oder aber auch zu einer Schwangeren ist, kann Anspruch auf eine Impfung anmelden.
Impfungen gegen das Coronavirus können Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen und von Schwangeren schon jetzt beantragen, gleich welchen Alters. © Anne Winter-Weckenbrock

Viele können sich impfen lassen und im Miteinander ein sichereres Gefühl haben, ohne es zu wissen. Nach der Impfschutzverordnung des Bundes haben Menschen in zwei Fällen Anspruch auf eine Impfung: Zum einen, wenn sie als enge Kontaktperson zu einer pflegebedürftigen Person gelten, die älter als 70 Jahre ist und nicht in einer stationären Einrichtung untergebracht ist.

Das Mindestalter entfällt, wenn bei einer Person eine sehr schwere Vorerkrankung vorliegt. Jeder pflegebedürftige Mensch darf bis zu zwei solcher Kontaktpersonen benennen. Und auch Schwangere dürfen zwei enge Kontaktpersonen benennen, die dann einen Anspruch auf eine Impfung haben.

Als „Kontaktperson“ eine frühere Impfung beantragen

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium teilte auf Nachfrage der Redaktion mit, dass man zum einen von der schwangeren, vorerkrankten oder pflegebedürftigen Person beziehungsweise deren gesetzlichem Vertreter als Kontaktperson benannt werden muss.

Beim Gesundheitsamt des Kreises Borken, das das Impfzentrum in Velen betreibt, gelten folgende Voraussetzungen: Die zu pflegende Person hat einen Pflegegrad, egal ob Pflegegrad eins oder fünf, und bestimmt bis zu zwei pflegende Angehörige. „Diese können sich auf der Homepage registrieren“, teilt Kreis-Pressesprecher Karlheinz Gördes mit (www.kreis-borken.de/impfregistrierung-pflegende). Zeitnah gebe es nach der Registrierung ein Impfangebot.

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