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Weniger Verkehrstote in Ahaus, aber mehr Unfälle auf dem Schulweg

mlzVerkehr in Ahaus

Die Unfallstatistik der Polizei bescheinigt den Ahauser Autofahrern im vergangenen Jahr ein ordentliches Zeugnis. Zwei Verkehrstote gab es nach schweren Unfällen allerdings trotzdem.

Ahaus

, 12.03.2019 / Lesedauer: 3 min

Weniger schwere Unfälle, weniger Unfälle unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, weniger Verkehrstote. Der erste Blick spricht für einen positiven Trend auf Ahauser Straßen. Kreisweit belegte man allerdings auch 2018 wieder einen Mittelfeldplatz. Denn in einigen Kategorien veränderten sich die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr nur sehr leicht oder gar nicht.

So ist die Anzahl der Verunglückten bei Verkehrsunfällen in Ahaus um genau einen Fall gestiegen. Die Veränderung von 230 auf 231 bedeutet einen Zuwachs von 0,4 Prozent. Auch bei den Schwer- und Leichtverletzten gab es nur geringe Änderungen. 37 Schwerverletzte gab es 2017, 35 im Jahr 2018. 194 Leichtverletzte im Vorjahr entsprechen einem Plus von 2,6 Prozent. Insgesamt also keine signifikanten Abweichungen.

Zwei Verkehrstote nach schweren Unfällen

Besonders in Erinnerung bleiben schweren Unfälle, bei denen Menschen ums Leben kamen. In Ahaus gab es im Vorjahr zwei Verkehrstote. Im Juli erlitt ein 77-jähriger Pedelec-Fahrer tödliche Verletzungen auf der Raiffeisenstraße im Stadtteil Wüllen. Eine 21-jährige Ahauserin erfasste ihn an einer Kreuzung. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle schweren Verletzungen. Auch am Vredener Dyk kam es im Februar zu einem schweren Unfall, bei dem ein 35-Jähriger ums Leben kam.

Ein 30-jähriger Ahauser hatten den Vredener Dyk in Richtung Ahaus befahren und geriet mit seinem Pkw nach rechts auf den Grünstreifen. Er geriet ins Schleudern und prallte mit der Beifahrerseite gegen den Baum. Der 35-jährige Beifahrer wurde tödlich verletzt. Allerdings waren diese beiden tragischen Zwischenfälle im vergangenen Jahr die Ausnahme. 2017 hatten noch vier Menschen nach Unfällen ihr Leben gelassen.

Viele Kategorien auf konstantem Niveau

Auf konstantem Niveau bewegen sich die Fälle von Unfallflucht. 269 waren es 2017. Die Fälle erhöhten sich leicht auf 271. Ähnlich sieht es bei den Unfällen unter Alkohol- oder Drogeneinfluss aus. Hier ist die Zahl auch gesunken, allerdings nur um einen Vorfall (von 26 auf 25). Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei den schwerwiegenden Unfällen mit Sachschäden. Die Anzahl konnte um fast ein Drittel reduziert werden. Während es 2017 noch 31 waren, waren es 2018 nur noch 22.

Auf dem Schulweg sind im vergangenen Jahr fünf Kinder oder Jugendliche in Unfälle verwickelt worden. Während in vier Fällen nur leichte Verletzungen davongetragen wurden, gab es 2018 einen Schwerverletzten.

Insgesamt lässt sich sagen, dass in sehr vielen Kategorien kaum Veränderungen eingetreten sind. Allerdings ist das beim Blick auf die kreisweiten Zahlen nicht automatisch eine schlechte Nachricht. Um gleich 11,1 Prozent sind beispielsweise die Unfälle mit Schwerverletzten im Kreis Borken gestiegen. In Ahaus gab es hingegen einen, wenn auch nur leichten, Rückgang. Noch besser schneidet Ahaus im landesweiten Vergleich ab. In NRW stiegen in fast allen relevanten Kategorien die Zahlen.

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