Wer lässt sich gegen Karola Voß verheizen?

mlzKommentar

Die Bürgermeister-Wahl 2020 wirft ihren Schatten voraus. Dazu ein Kommentar von unserem Redakteur Christian Bödding.

Ahaus

, 08.10.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Karola Voß wirft als erste ihren Hut in den Ring. Die Amtsinhaberin tritt 2020 erneut bei der Bürgermeisterwahl in Ahaus an. Fast schon möchte man sie zur Wiederwahl beglückwünschen.

Dem CDU-Kandidaten ließ sie 2015 in der Stichwahl keine Chance. Und Christoph Almering war als Verwaltungsvorstand damals kein kleines Kaliber. Wer wird der parteilosen Amtsinhaberin 2020 die Stirn bieten? Oder ketzerischer gefragt: Wer lässt sich gegen Karola Voß verheizen?

Bei den Bürgern beliebt

Karola Voß ist in Ahaus beliebt, das hört man allenthalben. Sie lässt sich bei fast jeder Katzenkirmes sehen und gibt ihren Gesprächspartnern das Gefühl, ganz bei ihnen zu sein. Nicht weniger wichtig: Sie hat in den vergangenen vier Jahren im Rathaus wenig falsch gemacht. Die ein oder andere vergeigte Personaldebatte hat ihr dauerhaft nicht geschadet.

Wer 2020 als CDU-Kandidat/Kandidatin ins Rennen geht und gewinnen will, sollte nicht minder begabt sein. Menschenfänger-Qualitäten sind gefragt, Moderationsfähigkeiten im Rathaus, ein einnehmendes Wesen und noch viel mehr.

Gegenkandidat nicht in Sicht

Bei allem Wohlwollen, einen solchen Gegenkandidaten sehe ich im aktuellen Ahauser Politikbetrieb nicht. Vielleicht schlummert er oder sie noch im Verborgenen. Chronistenpflicht: Möglichen Bürgermeister-Kandidaten der anderen Parteien und Gruppen in Ahaus rechne ich nicht den Hauch einer Chance zu.

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