Werner Feldhaus freut sich über Enten-Großfamilie in seinem Gartenteich

Tierischer Nachwuchs

Zwölf Küken zieht eine Entenfamilie am Möwenweg gerade groß. Sie sind auf den Gartenteich des Ahausers Werner Feldhaus gezogen. Und der freut sich jeden Tag über die gefiederten Untermieter.

Ahaus

, 22.05.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Werner Feldhaus (71) füttert "seine" Enten täglich. Zwölf Küken zieht eine Entenmutter in seinem Gartenteich gerade groß.

Werner Feldhaus (71) füttert "seine" Enten täglich. Zwölf Küken zieht eine Entenmutter in seinem Gartenteich gerade groß. © Stephan Teine

Im Gartenteich von Werner Feldhaus ist im Moment jede Menge Betrieb: Eine Entenmutter mit ihren zwölf Küken lebt dort und zieht den Nachwuchs auf.

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Dabei hilft ihr Werner Feldhaus: Jeden Tag füttert er die Vögel. Mit Trockenfutter und Wurzelgemüse. Entsprechend zutraulich sind sie geworden. „Normalerweise laufen sie mir direkt um die Beine, wenn ich in den Garten komme“, erzählt er. Nur nicht an diesem Maimorgen: Da haben die meisten Vögel die Schnäbel tief ins Gefieder gesteckt und schlafen.

In 30 Jahren die erste Entenfamilie auf dem Gartenteich

Seit über 30 Jahren lebt der 71-Jährige schon in dem Haus am Möwenweg. Eine Entenfamilie hatte er bisher noch nicht. Seine Frau habe das Elternpaar vor einigen Wochen plötzlich auf dem Teich im Garten entdeckt. „Da schwammen bisher nur Plastikenten“, sagt Feldhaus mit einem Augenzwinkern.

Knappe vier Wochen sind die Entenküken alt. In noch einmal vier Wochen werden sie wohl aus der Kinderstube im Gartenteich von Werner Feldhaus ausziehen. So lange erfreut sich der 71-Jährige noch am tierischen Nachwuchs.

Knappe vier Wochen sind die Entenküken alt. In noch einmal vier Wochen werden sie wohl aus der Kinderstube im Gartenteich von Werner Feldhaus ausziehen. So lange erfreut sich der 71-Jährige noch am tierischen Nachwuchs. © Stephan Teine

„Vier Wochen werden sie hier wohl noch leben“, glaubt Werner Feldhaus, der die tierischen Untermieter gerne von der Terrasse aus beobachtet. Dann seien sie flügge und würden der Mutter wohl folgen. Die macht sich aktuell schon mehrfach täglich auf längere Rundflüge und lässt die Küken zurück.

Warum die Entenfamilie ausgerechnet auf den Gartenteich am Möwenweg gezogen ist, kann sich Werner Feldhaus auch nicht erklären. Das nächste Gewässer liegt schließlich ein ganzes Stück entfernt.

Warum die Entenfamilie ausgerechnet auf den Gartenteich am Möwenweg gezogen ist, kann sich Werner Feldhaus auch nicht erklären. Das nächste Gewässer liegt schließlich ein ganzes Stück entfernt. © Stephan Teine

„Das ist einfach schön“, sagt der Naturfreund. Ob sich die Entenfamilie dann noch einmal blicken lässt oder gar die nächste Generation in den Teich zurückkehrt? Werner Feldhaus weiß es natürlich nicht. Freuen würde er sich darüber.

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