1000 Demonstranten und 67 Traktoren - Unser Ticker von der Anti-Atom-Demo zum Nachlesen

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Die Anti-Atom-Demo der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ läuft: Vom Bahnhof ziehen etwa 1000 Demonstranten mit 67 Traktoren in Richtung Innenstadt. Wir waren vor Ort.

von V. Thünte, Joh. Schmittmann, B. Schlusemann

Ahaus

, 09.03.2019, 10:58 Uhr / Lesedauer: 4 min

Hier ist unser Ticker von der Demonstration:

15.31 Uhr: Die Demo ist offiziell beendet. Der Bus setzt sich wieder in Bewegung in Richtung Innenstadt. Am Zwischenlager wurden nur schnell ein paar Flaggen aufgestellt.

15.10 Uhr: Der Bus ist am Lager. Schwarze flaggen werden aufgestellt.

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Schwarze flaggen werden aufgestellt. © Victoria Thünte

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Schwarze flaggen werden aufgestellt. © Victoria Thünte

15.06 Uhr: Die letzten etwa 40 Demonstrationsteilnehmer sammeln die Fahnen ein. Danach geht es mit Bussen zum Zwischenlager.

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20 Mitfahrer im Bus zum Zwischenlager - wollen nicht fotografiert werden. © Victoria Thünte

Ein Demonstrant: der Bus muss schon voll werden, damit die Ökobilanz stimmt.

BI-Sprecher Hartmut Liebermann ist nass, für Ihn persönlich ist die Demonstration beendet.

14.54 Uhr: Sonne wieder da, Stimmung super.

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© Vidtoria Thünte

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© Victoria Thünte

14.49 Uhr: Die Kundgebung läuft noch, sind aber nicht mehr viele dabei. BI-Sprecher Felix Ruwe: „Bis auf das bisschen Regen ist bis jetzt alles super.“

14.34 Uhr: Aufruf an die verbliebenen Demonstranten: „Wir sollten uns versprechen dass wir alle wieder hier auf der Straße sind wenn der Castor wirklich kommt“. - Großes Grölen von den Unterstellplätzen.

13.31 Uhr: Hagel, Donner und extremer Wind in Ahaus.

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Sorgt das Wetter sorgt für ein vorzeitiges Ende der Demonstration? © Victoria Thünte

14.27 Uhr: Auch die ersten Traktoren verlassen den Ort des Geschehens.

14.21 Uhr: Gewitterdonner und Regen: Viele Leute sind gegangen. Viele haben sich aber auch untergestellt. Unter den Dächern ist nirgendwo mehr Platz für nur einen einzigen Menschen.

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© Victoria Thünte

14.30 Uhr: Die Ahauser Bürgermeisterin Karola Voß spricht: „Die sorgen der Menschen vor Ort sind spürbar. Rat und Verwaltung können wenig tun“.

Felix Ruwe über Karola Voß: „Ein Glücksfall für Ahaus und ein Glücksfall für die „Anti Atom Bewegung“.

14.12 Uhr: Stärkerer Regen.

Die Polizei hebt die Verkehrssperrungen auf.

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© Schlusemann, Bernhard

14.09 Uhr: Jetzt sind jetzt alle am Rathaus angekommen. Es regnet in Strömen. Sänger singt „everywhere you Go Always take the weather with you.“

14.07 Uhr: Das Wetter wird schlechter. Regen.

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© Johannes Schmittmann

14.03: Die Demonstranten sind in der Innenstadt.

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Die Demonstranten auf der Bahnhofstraße. © Bernd Schlusemann

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Die Passanten beobachteten das Demonstrationsgeschehen. © Bernd Schlusemann

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Die Demonstranten auf der Bahnhofstraße. © Bernd Schlusemann

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© Victoria Thünte

13.44 Uhr: Die BI spricht von 1400 Teilnehmern an der Demostration. Frank Rentmeister schätzt die länge der Traktorreihe auf 800 Meter. „Alles friedlich“, betont der Presseprecher der Polizei. Die geht von 1000 Teilnehmern aus mit 67 Traktoren.

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© Johannes Schmittmann

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Die Demonstranten auf der Bahnhofstaße. © Bernd Schlusemann

13.42 Uhr: Josef Wissing aus Vreden ist mit seinem Trecker dabei: „Wenn ein Behälter aus Jülich hier in Ahaus undicht wird dann ist das eine Katastrophe für die Landwirt. Die Schweinepest ist ein Witz dagegen“.

13.32 Uhr: Demonstranten skandieren: „Müsli, Müsli: Jam, jam, jam. Castor, Castor: Nein, nein, nein“

13.19 Uhr: Der schwarze Block ist zurück. Drei halbvermummte in Reihe ein.

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© Johannes Schmittmann

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© Joahnnes Schmittmann

13.11 Uhr: Der Demonstrationszug setzt sich über die Bahnhofstraße in Bewegung.

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Die Polizei sperrt die Kreuzung mit der Bahnhofsstraße. © Victoria Thünte

13:05 Uhr: Hartmut Liebermann schimpft auf die Politik: „Die Ministerinnen aus dem Münsterland kümmern sich einen dreck drum, was im Münsterland passiert“. Gemeint sind Svenja Schulze (SPD), Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, und Anja Karliczek (CDU), Bundesministerin für Bildung und Forschung.

13.00 Uhr: Die BI „Kein Atommüll in Ahaus“ streamt die Liebermann-Rede live:

12.59 Uhr: „Es muss nach neuen Lösungen gesucht werden. Die Untersuchungen müssen JETZT beginnen, nicht zwei oder drei Jahre vor Ablauf der Genehmigung“, fordert Hartmunt Liebermann.

12.54 Uhr: BI-Sprecher Hartmund Liebermann tritt ans Mikro. Er spricht von mehr als 1000 Demonstrationsteilnehmern. Liebermann: „Ich denke dass wir die angepeilte Zahl von 1000 deutlich überschritten haben“.

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BI-Sprecher Hartmut Liebermann. © Victoria Thünte

Liebermann: Die Suche nach einem Endlager beginnt von vorne: „Dass Gorleben nicht geeignet ist, wissen wir seit mehr als 40 Jahren. Das hätte man früher angehen können“.

12.44 Uhr: Erste Einschätzung von Frank Rentmeister, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde: 700 Demonstranten und etwa 75 Traktoren. Und: „Wie erwartet alles friedlich bisher“.

12.40 Uhr: Besuch aus Moskau: Ein russischer Umweltschützer berichtet von Repressionen der Regierung. „Unsere Organisation Eco defenive hat den Transport von Gronau nach Russland verhindert. Wir arbeiten mit euch zusammen - Wir bestehen weiter und kämpfen für unsere Ziele.“

12.37 Uhr: Hier mal ein guter Überblick:

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Unser Bild zeigt einen guten Überblick von der Kundgebung. © Johannes Schmittmann

12.34 Uhr: Gesungenen Protest gibt es auch.

12.31 Uhr: „Wo ist eigentlich die Generation Greta? Sieht eher nach Gretel aus“, fragt sich unser Reporter Falko Basos.

12:29: Unser Reporter Johannes Schmittmann ergänzt: „Sehr sehr friedlich. Um es positiv zu formulieren“.

12.24 Uhr: Die Polizei weist auf Verkehrssperrungen hin.

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© twitter-Screenshot

12.24 Uhr: Unsere Reporterin Victoria Thünte mit einem ersten Eindruck: „Die Leute recken zwar Fahnen in die Luft, sind aber eher teilnahmslos. Kaum Stimmung. Bei den Reden wird zwar geklatscht, aber weder gepfiffen noch gegrölt oder getrommelt“.

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© Johannes Schmittmann

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© Johannes Schmittmann

12.15 Uhr: Dr. Michael Harengerd vom BUND geht ans Mikro. Er erinnert an Fukushima. „150.000 Menschen mussten die verseuchte Gegend verlassen. Krankheiten an Schilddrüsen bei Kindern haben um das 30-fache zugenommen. Das sind die wahren Konsequenzen der Nutzung der Atomkraft.“

„Nur der Druck, den wir hier ausüben kann etwas verändern.“

12.14 Uhr: Mikros und Lautsprecher machen Probleme. Man versteht nur die Hälfte.

12.10: Felix Ruwe beginnt mit einer kurzen Begrüßung. Danach spricht Burkhard Helling von der Ahauser BI zu den Demonstrationsteilnehmern.

12.07 Uhr: Jetzt ist es aber schon richtig voll am Bahnhof.

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Um 12.05 Uhr ist es richtiv voll am Bahnhof. © Victoria Thünte

12.05 Uhr: Das sieht doch schon recht imposant aus, es sind ca. 60 Traktoren. Sie fahren hupend auf den Busparkplatz am Busbahnhof.

12.02 Uhr: Hier unser erstes Video.

12.00 Uhr: Es kommen immer mehr Trecker, jetzt sind es schon über 40.

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Die Traktoren treffen ein. © Johannes Schmittmann

11.55 Uhr: Etwa 15 Traktoren treffen am Bahnhof ein. Der erste Tontest läuft

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© Victoria Thünte



11.46 Uhr:
Am Bahnhof versammeln sich die Demonstranten. Auf rund 300 Teilnehmer schätzt unser Reporter die Gruppe bisher.

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© Victoria Thünte

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Die Demonstranten versammeln sich gerade am Bahnhof. © Stephan Teine

Rund 1000 Demonstranten erwartet die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ bei der heutigen Demonstration gegen die geplante Einlagerung von Atommüll in das Ahauser Zwischenlager. Bürgerinitiative und Polizei gehen von einer friedlichen Demonstration aus. Aber: Die Polizei ist gerüstet, sollte es zu Zwischenfällen mit gewalttätigen Demonstranten kommen.

Die Demonstranten treffen sich um 12 Uhr am Bahnhof und ziehen von da aus über die Bahnhofstraße bis zum Kreisverkehr Wüllener Straße/Wessumer Straße. Von dort geht es über die Wall- und Schlossstraße in die Fußgängerzone zum Rathaus zu einer Abschlusskundgebung.

In der Ahauser Innenstadt dürfte es am Samstagvormittag zu erheblichen Verkehrsstörungen kommen. Das auch, weil die Organisatoren mit vielen Traktoren rechnen, die sich an der Demonstration beteiligen.

Nach der Abschlusskundgebung am Rathaus geht es mit Bussen, Autos und Rädern in die Bauerschaft Ammeln, am Zwischenlager werden gelbe Kreuze und schwarze Fahnen aufgestellt.

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