Zum Weltjugendtag nach Madrid

Zwölf Ahauser starten

„Den Sommer genießen.“ „Spanien erleben.“ „Den Papst sehen!“ Mit diesen Vorstellungen und Wünschen sehen zwölf junge Erwachsene aus den Kirchengemeinden in Ahaus mit Vorfreude dem Weltjugendtag 2011 (WJT) vom 11. bis 21. August in Madrid entgegen.

AHAUS

von von Heike Wischemann

, 08.08.2011, 14:54 Uhr / Lesedauer: 2 min
Voller Vorfreude auf Spanien: Jana Hemling, Judith Vortkamp, Guido Brunsmann, Melissa Hollekamp, Melina Rudde und Pastoralreferentin Marie Lausberg (v. l.). Es fehlen Anna Frankemölle, Lukas Frankemölle, Annika Hollekamp, Karoline Peters, Emilia Müller und Birgit Peters, die ebenfalls mit zum Weltjugendtag fahren.

Voller Vorfreude auf Spanien: Jana Hemling, Judith Vortkamp, Guido Brunsmann, Melissa Hollekamp, Melina Rudde und Pastoralreferentin Marie Lausberg (v. l.). Es fehlen Anna Frankemölle, Lukas Frankemölle, Annika Hollekamp, Karoline Peters, Emilia Müller und Birgit Peters, die ebenfalls mit zum Weltjugendtag fahren.

Unter dem Motto „Vamos a España!“ startet die Gruppe morgen um 15.45 Uhr am Kirmesplatz unter der Leitung von Pastoralreferentin Marie Lausberg in Richtung Erzbistum Pamplona. In diesen Tagen fand das letzte Vortreffen vor der großen Reise im Graeser Pfarrheim statt. Letzte Details wie Reiseroute und Koffergröße wurden besprochen.

Sogenannte „Tage der Begegnung“ erfahren die Ahauser vom 11. bis 15. August in Vera de Bidasoa. Mit zwei anderen Nationen unternehmen sie Ausflüge. Unter anderem pilgern sie ein Stück des Jakobswegs und besichtigen Pamplona. Die Woche vom 15. bis 21. August verbringen sie dann mit Jugendlichen aus aller Welt in Madrid. Katechesen und Workshops prägen die Pilgertage. Highlight und Abschluss des Weltjugendtags ist die gemeinsame Messe aller Besucher mit Papst Benedikt XVI. am Sonntag, 21. August, auf dem Madrider Flughafengelände Cuatro Vientos. Die Nacht zum Sonntag werden alle Teilnehmer unter freiem Himmel verbringen. Die 22-Jährige Judith Vortkamp war schon einmal bei einem Weltjugendtag dabei – 2005 in Köln. Damals war sie 16: „In Köln habe ich vier Stunden gewartet, um den Papst zwei Minuten sehen zu können.“ Trotzdem lässt die Veranstaltung sie nicht los. „Es ist einfach faszinierend, wie viele Jugendliche wegen einem Thema, einer Person zusammenkommen. Es begegnen sich so viele Kulturen, so viele Menschen.“ Angst vor Sprach- und Verständnisschwierigkeiten haben die Ahauser nicht, auch wenn nur einer von ihnen Spanisch sprechen kann. Die 16-jährige Melissa Hollekamp meint: „Es kommen ja so viele Menschen zusammen, da werden auch viele Sprachen gesprochen.“ Ein wenig nervös werden die Mädchen nur, wenn sie sich vorstellen, dass sie die ersten Tage eventuell in Gastfamilien verbringen. Das ist aber noch ungewiss. In Madrid werden sie in einer Schule etwas außerhalb einquartiert.

„Unsere Freunde sind jetzt schon neidisch. Sie ärgern sich, dass sie sich nicht auch angemeldet haben“, weiß Melissa. Sie selber hat sich mit mehreren Leuten aus der Messdienerleiterrunde Graes angemeldet. „Im letzten Jahr waren wir beim Messdienerwelttreffen in Rom dabei. Das war der tollste Urlaub überhaupt“, so die Jugendlichen. Ähnliches erhoffen sie sich nun in Madrid.

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