Zweckverband soll Weg frei machen zum Industriegebiet

27.01.2008, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Legden/Ahaus Die nächste Station auf dem Weg zum gemeinsamen Industriegebiet an der A 31 ist eine gemeinsame Ratssitzung: Die Nachbarn Legden und Ahaus wollen am 14. Februar die Zweckverbandssatzung verabschieden, die Kosten von rund elf Millionen Euro und den späteren Gewinn aufteilt.

Heute wird der Entwurf vorgestellt - während der Sitzung des Legdener Rates. Die Ahauser Kommunalpolitiker müssen noch zwei Tage warten. Sie diskutieren am Mittwoch, 30. Januar, im Haupt- und Finanzausschuss über das Thema.

Sollten die Entscheidungsgremien beider Kommunen grünes Licht für die Organisations- und Finanzierungsform geben, kann eine von im Wesentlichen vier Hürden auf dem Weg zum Industriegebiet A 31 als genommen gelten. Bei den verbleibenden drei handelt es sich um die Entwicklung eines Nutzungs- und Erschließungskonzepts, eines städtebaulichen Entwurfs und eines Bebauungsplans.

Dass es einer noch größeren Kraftanstrengung bedarf, auch diese zu bewältigen, räumt die Legdener Verwaltung in der Sitzungsvorlage für heute ein: "Da der Grunderwerb noch Zeit beansprucht, kann ein Nutzungs- und Erschließungskonzept erst im Weiteren bearbeitet werden." Die offensichtliche Weigerung von Grundstückseigentümern zu verkaufen, sei aber kein grundsätzliches Hindernis: Eine Erschließung in Teilabschnitten sei denk- bar. sy-

Die Legdener Ratssitzung, in der Bürgermeister Kleweken auch den Haushalt 2008 einbringt, beginnt heute um 18 Uhr im Haus Weßling.

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