Corona-Pandemie

Die dritte Corona-Welle ist in Bergkamen ungebrochen – immer noch viele Infektionen

Weder die Bundes-Notbremse noch die Beschränkungen durch den Kreis Unna zeigen in Bergkamen bisher Wirkung. Die Zahl der Neuinfektionen steigt weiterhin deutlich im höheren zweistelligen Bereich.
Bei zwölf weiteren Infizierten aus Bergkamen wurde die britische Virus-Variante B 1.1.7 nachgewiesen. Es hat wieder 27 Neuinfektionen gegeben. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Es gibt in NRW Städte und Kreise, in denen die Maßnahmen gegen die dritte Welle der Corona-Pandemie anscheinend Erfolg haben, weil die Infektionszahlen sinken. Bergkamen gehört leider nicht dazu. Auch in den 24 Stunden zwischen Mittwoch- und Donnerstagnachmittag verzeichnete das Kreis-Gesundheitsamt wieder 27 positive Corona-Tests in Bergkamen. Das sind genau so viel wie vor einer Woche. Deshalb liegt auch die Sieben-Tage-Inzidenz von Infektionen gerechnet auf 100.000 Einwohner wie am Vortag bei 272,9 – deutlich höher als im gesamten Kreis Unna (220,8) und in NRW (171,2).

Nur in Lünen gab es mehr Infektionen mit dem Coronavirus. Dort verzeichnete das Gesundheitsamt sogar 44 positive Corona-Tests.

Diesmal steigt auch die Zahl der aktiv mit dem Virus Infizierten deutlich an – um 18 Menschen auf jetzt 375 Bergkamener. Nur neun Menschen gelten als wieder genesen und werden deshalb aus der Quarantäne entlassen.

Die meisten der zurzeit aktiv Infizierten dürften sich mit der gefährlicheren britischen Virus-Variante B 1.1.7 angesteckt haben. Sie wurde bei Stichproben bei weiteren zwölf der Infizierten in Bergkamen festgestellt. Bisher wurde sie bei 388 Bergkamenern nachgewiesen.

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