Barna: "In Ruhe weiterarbeiten"

BVB-Frauen wollen Negativ-Lauf trotzen

Ildiko Barna hat solche Phasen in ihrer langen Trainerkarriere schon mehrfach erlebt. Und sie hat eine klare Strategie für den Umgang mit der schwierigen Situation: „Wir arbeiten ganz normal weiter, wir müssen einfach Ruhe bewahren.“

Dortmund

, 08.04.2016, 08:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Thüringer HC.

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Thüringer HC.

Vier Niederlagen in Serie haben Kratzer auf dem Selbstvertrauen der Handballfrauen von Borussia Dortmund hinterlassen – und mit dem Gastspiel beim VfL Oldenburg geht es für den BVB am Sonntag (16.30 Uhr) nicht minder schwierig weiter. „Es sind harte Wochen“, gibt Barna beim kurzen Blick aufs Restprogramm zu. Nach Oldenburg folgen die Spiele gegen Metzingen und Bietigheim, „wir treffen in den nächsten drei Spielen ausnahmslos auf Gegner, für die es um richtig was geht. Da wird uns sicher nichts geschenkt.“

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Handball, Bundesliga: BVB - Thüringer HC 22:30 (9:16)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Thüringer HC.
06.04.2016
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Thüringer HC.© Foto: Ludewig
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Thüringer HC.© Foto: Ludewig
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Thüringer HC.© Foto: Ludewig
Svenja Huber wird in der kommenden Saison im BVB-Trikot auflaufen.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Thüringer HC.© Foto: Ludewig
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Thüringer HC.© Foto: Ludewig
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Thüringer HC.© Foto: Ludewig
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Svenja Huber wird in der kommenden Saison im BVB-Trikot auflaufen.© Foto: Ludewig
Svenja Huber wird in der kommenden Saison im BVB-Trikot auflaufen.
Svenja Huber wird in der kommenden Saison im BVB-Trikot auflaufen.
Svenja Huber wird in der kommenden Saison im BVB-Trikot auflaufen.
Svenja Huber wird in der kommenden Saison im BVB-Trikot auflaufen.
Svenja Huber wird in der kommenden Saison im BVB-Trikot auflaufen.

Das 22:30 gegen den amtierenden Meister Thüringer HC am Mittwoch zeigte den Unterschied zwischen den zwei, drei Top-Teams an der Spitze und dem Rest der Liga deutlich auf. Die Erfurter waren in allen Belangen überlegen, sie zeigten eindrucksvoll, warum sie die höchste deutsche Spielklasse seit Jahren dominieren. Der BVB müsse daher die kleinen Positiv-Erlebnisse mitnehmen. „Wir haben nicht aufgegeben“, sagt Barna, „wir haben eine gute zweite Hälfte gespielt, die Einstellung war auf jeden Fall da.“

"Blöde Situation"

Dass der Negativ-Lauf Spuren hinterlassen hat, will sie aber auch gar nicht leugnen. Eine „blöde Situation“ sei das, gibt Barna zu, die Verletzungen von Anne Müller und Rafika Ettaqi haben ein riesiges Loch in das funktionierende Gebilde gerissen. „Bei Thüringen kommt dann eine Luzumova von der Bank, so eine Qualität haben wir nicht.“

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Allzu sehr hadern möchte sie aber auch nicht. Als Aufsteiger spielt Dortmund in der Tat eine gute Saison, wenn der BVB im Final Four noch das Endspiel erreichen sollte, wäre es sogar eine sehr gute, wie Barna findet. Niederlagen gegen Teams wie Leipzig oder Thüringen müsse man akzeptieren, „das sind Teams, die unter Vollprofi-Bedingungen spielen, so weit sind wir hier noch nicht.“

Durchbeißen

Ettaqi wird in zwei, drei Wochen zurückerwartet, bei Müller sei wegen des gerissenen Innenbandes noch mehr Geduld notwendig, „da dürfen wir nichts überstürzen.“ Der Rest muss sich also vorerst durchbeißen, und Barna wird also Geschick brauchen, ihre Mannschaft durch diese schwierige Situation zu bugsieren. Schon am Sonntag aber bestehe die nächste Chance, sich peau a` peau aus dem kleinen Tief herauszuarbeiten. „Locker im Kopf“ könne ihre Mannschaft an die Aufgabe herangehen, findet die ungarische Trainerin, die Hoffnung auf eine Überraschung hat sie gewiss noch nicht aufgegeben. 

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