Handball

Borussia Dortmund verliert Finale knapp – BVB-Handballerinnen bangen um Neuzugang

Die Handballerinnen des BVB verlieren das Finale bei einem Vorbereitungsturnier in Kirchhof. Coach André Fuhr ist nicht zufrieden. Zudem bangt Borussia Dortmund noch um einen Neuzugang.
BVB-Neuzugang Emma Olsson beim Sprungwurf.
Der BVB bangt um den schwedischen Neuzugang Emma Olsson. © Wolfgang Stummbillig

Die Handballerinnen von Borussia Dortmund haben am vergangenen Wochenende als Titelverteidiger das Finale beim Vorbereitungsturnier in Kirchhof gegen Bayer Leverkusen mit 21:22 (12:11) knapp verloren. BVB-Trainer André Fuhr ist „nicht so richtig zufrieden“, wie er im Gespräch mit unserer Redaktion verrät – und muss außerdem noch um einen Neuzugang bangen.

Personell sind die BVB-Handballerinnen aktuell arg gebeutelt. Der Innenblock muss sich neu formieren, zudem fehlen gelernte Rückraumrechte. In Harma van Kreij fehlte eine weitere Spielerin. „Sie hat sich am Daumen verletzt. Es ist nicht so schlimm, aber wir wollten kein Risiko eingehen“, erklärte BVB-Coach Fuhr, der zudem noch im Finale auf Kapitänin Alina Grijseels (Rücken) sowie Yara ten Holte verzichten musste. „Trotzdem“, sagte Fuhr, „haben wir natürlich den Anspruch dieses Spiel zu gewinnen.“

BVB-Handballerinen verlieren Finale in Kirchhof: „Haben noch viel Arbeit vor uns“

Nach Ansicht von Fuhr habe der BVB zu inkonstant gespielt. „Wir haben Struktur vermissen lassen und zu leichte Fehler gemacht“, sagte er. Das Turnier habe ihm aufgezeigt: „Wir haben noch viel Arbeit vor uns.“ So müsse Borussia Dortmund unter anderem die Abwehr weiter stabilisieren und für die nötige Präzision bei den Pässen sorgen. „Wir hatten eine harte Trainingswoche, das war bewusst so gesteuert. Vielleicht kam dann auch Müdigkeit dazu. Sicher ist es auch noch ein Problem der Abstimmung, wenn Neue hinzukommen“, sagte Fuhr, der um einen dieser Neuzugänge nach dem Turnier noch bangt.

Emma Olsson, die eigentlich eine tragende Rolle im neuen Innenblock des BVB spielen und die durch den Abgang von Merel Freriks gerissene Lücke schließen soll, hat sich am rechten Sprunggelenk verletzt. „Da haben wir momentan einfach Pech“, erklärte Fuhr, der sich zu einer möglichen Ausfallzeit noch nicht äußern konnte. „Sie war heute Morgen erst beim Arzt. Wir müssen abwarten, wie schlimm die Verletzung ist“, sagte Fuhr am Montag.

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