BVB-Frauen chancenlos gegen Metzingen

Frage der Qualität

Sie wollten, wie eigentlich immer. Moral und Einsatzbereitschaft konnte man Borussia Dortmunds Handballfrauen am Samstag nicht absprechen, aber gegen die Klasse des TuS Metzingen reichte das nicht annähernd aus. Das 24:34 (13:17) bedeutet die sechste Niederlage in Serie, die Talfahrt geht weiter. Dringend wird jemand gesucht, der beherzt auf die Bremse treten kann.

DORTMUND

, 18.04.2016, 09:49 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bilder der Partie Dortmund gegen Metzingen.

Bilder der Partie Dortmund gegen Metzingen.

Auch ildiko Barna war einigermaßen ratlos. Das Ergebnis sprach eine klare Sprache und gab die klare Überlegenheit der Gäste auch in Zahlen korrekt wieder. Optimistisch sei sie gewesen, meinte Barna mit einer Spur Resignation in der Stimme, „ich hatte gehofft, dass wir ein enges Spiel liefern können.“

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Handball, Bundesliga: BVB - TuS Metzingen 24:34 (13:17)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem TuS Metzingen.
16.04.2016
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Bilder der Partie Dortmund gegen Metzingen.© Foto: Laryea
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Schlagworte Borussia Dortmund,

Das gelang nur in der Anfangsphase und in Ansätzen bis zur Pause. 13:17 stand es da, später 16:19, doch dann reichte Metzingen eine Tempoverschärfung von nur fünf Minuten Dauer – jeder kleine Fehler des BVB wurde mit einem Gegentor bestraft, plötzlich stand es 16:23. Und es war deutlich spürbar, dass die Ratlosigkeit bei der Borussia immer größer wurde und sie nicht die Kraft aufbringen konnte, um noch einmal zurückzukommen.

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Als Dortmund nach drei energischen Aktionen von Nadja Nadgornaja mit 6:5 führte, reagierte Metzingens Trainer Csaba Konkoly. Er beorderte Anna Loerper als „Leibwache“ für Dortmunds Rückraumschützin ab. Diese Taktik hatten in den vergangenen Wochen einige Gegner des BVB angewandt, und auch wenn es durch geschicktes Setzen eines Blocks bisweilen gelang, Nadgornaja in freie Wurfpositionen zu bringen, so reichte das bei weitem nicht aus. Die Löcher, die Nadgornajas Manndeckung in die Abwehr Metzingens riss, konnte Dortmund nie konsequent ausnutzen. „Von den anderen Rückraumspielerinnen kamen die Tore nicht. Das habe ich vermisst, da erwarte ich viel mehr“, meinte auch Barna.

Schmele ohne Zutrauen

Angesprochen durfte sich in erster Linie Carolin Schmele fühlen, die eine merkwürdig uninspirierte Leistung bot und kein Vertrauen in ihre Aktionen hatte. Auch Sally Potocki wirkte auf der halbrechten Position übermotiviert und bisweilen auch hilflos. Positive Ausnahme neben Nadgornaja: Alina Grijseels, die die erkrankte Stella Kramer überzeugend vertrat. Ein kleiner Lichtblick war auch die Rückkehr von Rafika Ettaqi, die nach ihrer Muskelverletzung aber langsam herangeführt werden muss.

Über die sehr umsichtig Regie führende Loerper zog Metzingen vor allem in der zweiten Hälfte ein Kombinationsspiel auf, dem die Dortmunderinnen zunehmend machtlos gegenüberstanden. Barna erkannte auch den größeren Willen bei den Gästen: „Sie haben auch in Bedrängnis immer erkennen lassen, dass sie das Tor machen wollten.“ Man müsse die Niederlage schnell wegstecken, meinte Barna noch – das ist leichter gesagt als getan. Es ist mittlerweile längst auch eine Kopfsache – aber nicht nur das. 

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