BVB-Frauen kämpfen gegen die Krise an

Aussprache ohne Trainer

DORTMUND Die Aufräumarbeiten nach dem bedenklichen 24:34 in Blomberg erledigten die BVB-Handballfrauen zum Teil ohne Trainer. Nach der Montagseinheit setzte sich die Mannschaft ohne Gustl Wilke zur internen Aussprache zusammen. Es gab Redebedarf.

von Von Dirk Krampe

, 06.10.2009, 17:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fünf Niederlagen in Folge: Gesine Paulus mag nicht mehr hinsehen.

Fünf Niederlagen in Folge: Gesine Paulus mag nicht mehr hinsehen.

Der Druck wächst mit jeder Niederlage, am Samstag kommt Oldenburg, auch kein Gegner, gegen den die Punkte auf dem Hallenboden bereit liegen. Danach wird es richtig ernst: Trier, Sindelfingen, Frankfurt und Celle heißen die kommenden Gegner, allesamt Teams aus der direkten Tabellennachbarschaft. Glück hatte der BVB immerhin bei der Auslosung der dritten Runde im Pokal. Am 9./10. Januar geht es an die Ostsee zum TSV Travemünde – der Zweitligist stellt eine lösbare Aufgabe dar. „Finanziell wird diese Runde wegen der hohen Reisekosten aber wohl ein Zusatzgeschäft“, sagt Busch. Entsprechend groß ist der Wunsch nach einem Weiterkommen. Lukrativ würde der Wettbewerb allerdings nur bei einem attraktiven Heimspiel in der Runde darauf. Vielleicht ein kleiner zusätzlicher Anreiz: Das Final Four erreichte der BVB letztmals im Jahr 2001.