BVB-Frauen melden sich mit Gala-Vorstellung zurück

34:19 gegen Oldenburg

Mit einer Gala-Vorstellung rehabilitieren sich die BVB-Handballerinnen für die bittere Niederlage in Göppingen. Gegen den VfL Oldenburg spielen sich die Schwarzgelben den Frust von der Seele.

DORTMUND

, 27.12.2017, 22:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Frauen melden sich mit Gala-Vorstellung zurück

Sieben Tore gegen Oldenburg: Alina Grijseels (r.). © Ludewig

Wer die Dortmunder Spielerinnen nach dem Spiel etwas beobachtete, wie sie sich einerseits gegenseitig feierten und andererseits vom frenetischen Publikum feiern ließen, der konnte erahnen, welche Last da gerade von ihnen abgefallen war. "Das waren nicht nur ein paar, das waren Tausende Steine", sagte Caroline Müller nach dem 34:19 (16:8)-Sieg in der Halle Wellinghofen gegen den VfL Oldenburgund fügte an: "Das war ein Befreiungsschlag."

Konzentriert und kämpferisch

Oldenburgs Trainer Niels Bötel hatte noch auf den richtungsweisenden Charakter des Spiels hingewiesen. Es werde auch darum gehen, "wer sich am Ende unter den ersten Sechs platziert", so der 30 Jahre alte Coach. Und auch Andreas Bartels, 2. Vorsitzender der Borussia, hatte noch kurz zuvor betont, dass sich in dieser Phase entscheiden werde, "wohin die Reise in dieser Saison gehen wird".

Dem war sich offenbar auch das Team von Trainerin Ildiko Barna bewusst. Entsprechend konzentriert und kämpferisch ging die Borussia die Partie vor den Augen von BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke an. Selbst ein schneller Zwei-Tore-Rückstand brachte die Schwarzgelben nicht aus dem Konzept. Mit einem defensiv starken Mittelblock um Nadja Mansson, Mira Emberovics und Virag Vaszari ließen die Gastgeberinnen den Niedersachsen von Beginn an kaum Luft zum Atmen.

"19 Gegentore sprechen für sich"

Und wenn doch ein Ball durchkam, zeigte erneut die ehemalige Nationaltorhüterin Clara Woltering, warum sie immer noch zu den Besten im Land gehört. "Ich denke, 19 Gegentore sprechen für sich", sagte Alina Greijseels, die sich zudem für die "fantastische Unterstützung" beim Publikum bedankte.

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Bildergalerie

Bundesliga, 8. Spieltag: BVB - VfL Oldenburg 34:19 (16:8)

27.12.2017
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Oldenburg.© Ludewig
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Oldenburg.© Ludewig
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Oldenburg.© Ludewig

Doch es war nicht nur die Abwehr, die letztlich der Garant für den Sieg war. Auch im Angriffsspiel zeigte sich die Barna-Truppe äußerst variabel. Ging es gegen Göppingen vor allem über die Außenpositionen, streuten die Borussinnen angeführt von der überragenden Grijseels (sieben Tore) sowohl Treffer über den Rückraum, den Kreis und erneut über die Außen - Svenja Huber steuerte sieben Tore zum Erfolg bei - ein.

Eine Lehrstunde

So erspielte sich der BVB nach 14 Minuten erstmals eine Führung durch Anne Müller (6:5). In der Folge bauten die Dortmunderinnen ihren Vorsprung weiter aus und führten nach 22 Minuten erstmals mit fünf Toren. "Das war eine Lehrstunde, wie schön Handball sein kann", sagte BVB-Trainerin Ildiko Barna sichtlich zufrieden. "Sowohl defensiv als auch offensiv."

Bei den Gastgeberinnen schien zwischenzeitlich alles zu klappen. Kurz vor der Halbzeit erzielte Torhüterin Woltering unter dem Jubel des Publikums mit einem Wurf über das gesamte Spielfeld das 14:7. In Durchgang zwei wiederholte sie dieses Kunststück – diesmal zum 29:16.

"Tolle Reaktion"

"Das Spiel war eine tolle Reaktion auf das Göppingen-Spiel“, sagte Andreas Bartels. "Das ist der Handball, den wir spielen wollen und können."

BVB: Woltering (2), Ferenczi - Grijseels (7), Weisheitel (1), C. Müller (3), A. Müller (5), Espinola Perez, Stockschläder (2), Galinska, Huber (7/3), Mansson (4), Emberovics, Vaszari (2), Bleckmann (1)
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