BVB-Handballerinnen sammeln gegen Oldenburg zwei Punkte - und eine Menge Spielpraxis

BVB-Handball-Frauen

Beim Sieg der BVB-Handball-Damen gegen Oldenburg bekommen alle Spielerinnen Einsatz-Zeiten. Ein Treffer wird dabei besonders laut von den BVB-Fans bejubelt.

Dortmund

, 08.02.2020, 22:58 Uhr / Lesedauer: 3 min
BVB-Handballerinnen sammeln gegen Oldenburg zwei Punkte - und eine Menge Spielpraxis

Die BVB-Handballerinnen um Bogna Sobiech bleiben auch nach dem Spiel gegen Oldenburg weiterhin ungeschlagen. © Stephan Schuetze

Kelly Dulfer traf nach starken Anspielen von Caroline Müller-Korn und Dana Bleckmann vom Kreis, Malina Marie Michalzcik erzielte den Schlusstreffer, Torhüterin Yara ten Holte war gar nicht erst dabei und sammelte Spielpraxis in der zweiten Mannschaft. Auch wenn beim 39:30 (19:10)-Sieg der BVB-Handball-Frauen gegen Oldenburg nicht immer alles optimal lief – am Samstagabend wurden in der Halle Wellinghofen nicht nur zwei Punkte, sondern auch ordentlich Spielpraxis gesammelt.

In das erste Spiel der Rückrunde startete der Spitzenreiter der Bundesliga gegen den Tabellenneunten allerdings nervös. BVB-Co-Trainer Andreas Kuno hatte es schon vor dem Spiel prophezeit: Viele Fans beim Spiel der Fußballer in Leverkusen, zwei wichtige verletzte Spielerinnen mit Alina Grijseels und Merel Freriks – und dazu noch etwa 100 mitgereiste Oldenburger Fans, die ordentlich Radau machten. „Das Spiel wird richtig gefährlich für uns“, analysierte Kuno die Ausgangslage vor dem Anpfiff.

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Für die verletzte Alina Grijseels startete Aleksandra Zych auf der Platte gegen Oldenburg auf Halbrechts, Inger Smits rückte in die Mitte und vergab gleich den ersten Wurf aus dem Rückraum (1.), kurz darauf verfehlte Kelly Dulfer, dann Kelly Vollebregt von Rechtsaußen und schließlich Bogna Sobiech von der anderen Seite – alles innerhalb der ersten vier Minuten. Einzig durch die Paraden von Rinka Duijndam stand es da „nur“ 1:2 aus schwarzgelber Sicht.

BVB-Frauen erhöhen Mitte der ersten Hälfte das Tempo

Ein paar Minuten später reihte sich auch Inger Smits in die Liste mit den Fehlwürfen ein, scheiterte frei vor dem Tor beim Stand von 2:2. Auf der anderen Seite fand Oldenburgs torgefährliche Halblinke Kathrin Pichlmeier, vor der André Fuhr vor der Partie noch gewarnt hatte, überhaupt keinen Zugriff zum Spiel, traf nur ein einziges Mal.

In der 14. Minute dann kurz Totenstille bei den 530 Zuschauern in Wellinghofen: BVB-Torjägerin Kelly Vollebregt sprang von Rechtsaußen zum Wurf in den Kreis, wurde dabei aber von Jane Martens gefoult und knickte mit dem rechten Knöchel um. Steinerne Mienen auf der Bank des BVB – Vollebregt wäre die dritte wichtige Spielerin, die sich neben Merel Freriks und Alina Grijseels verletzt hätte. Kurz darauf aber Erleichterung auf den Rängen - und auf der Bank: Vollebregt konnte weitermachen.

BVB-Handballerinnen sammeln gegen Oldenburg zwei Punkte - und eine Menge Spielpraxis

Kelly Vollebregt hatte nach einem Foul Schmerzen am rechten Knöchel, sie blieb aber unverletzt. © Stephan Schuetze

Die Borussinnen hatten sich jetzt anscheinend warm gespielt, fanden besser ins Spiel. Nach 16 Minuten wuchtete Kelly Dulfer den Ball aus dem Lauf zum 8:4 in die Maschen, ihre Namensvetterin Vollebregt erhöhte nur Sekunden später per Gegenstoß auf 9:4. Die Borussinnen zeigten jetzt endlich wieder ihr gewohntes Tempospiel, Inger Smits erhöhte nach Ballgewinn durch Dulfer das 11:4 (19.). Kurz vor der Halbzeit drückte Schwarzgelb dann noch einmal kräftig aufs Gaspedal - Pausenstand 19:10.

BVB-Trainer André Fuhr verteilt gegen Oldenburg die Spielanteile

In Hälfte zwei war die Partie bereits entschieden, BVB-Trainer André Fuhr gab jedem seiner Schützlinge Spielanteile, alle trugen sich in die Torschützenliste ein. Nach vorne arbeitete die neu zusammengesetzte Truppe ordentlich, in der Abwehr machte sich das Durchwechseln dann doch bemerkbar. Vor allem Oldenburgs Rechtsaußen Jenny Behrend wurde immer wieder frei gespielt, traf insgesamt neun Mal.

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BVB-Frauen schlagen den VfL Oldenburg

Die besten Bilder vom 39:30-Sieg der BVB-Handball-Frauen gegen Oldenburg.
09.02.2020
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BVB-Handball-Frauen schlagen Oldenburg.© Stephan Schuetze
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Schlagworte BVB Handball, Handball

„Nach vorne machen wir das nach den Wechseln weiterhin gut, aber in der Abwehr dürfen wir nicht so viele kassieren“, kommentierte Fuhr die zwanzig Gegentore in Durchgang zwei. Kelly Dulfer, die im Rückraum für Bleckmann, Michalczik und Müller-Korn Platz machte, rückte an den Kreis - und war auch hier torgefährlich. „Aber ich spiele viel lieber im Rückraum“, stellte die Holländerin, die insgesamt acht Tore erzielte, sofort nach dem Abpfiff klar. Bei so einem Spiel wäre das Durchwechseln aber völlig in Ordnung, erklärte Dulfer, die insgesamt acht Tore zum Sieg beisteuerte.

Am Ende stand es 39:30 für Schwarzgelb, die 18-jährige Malina Marie Michalzcik hatte mit der Schlusssirene von Halbrechts den letzten Treffer erzielt - und sich als letzte auf die Torschützenliste des BVB eingetragen. Die Zuschauer feierten das Tor von Michalczik, die eigentlich für die zweite Mannschaft aufläuft, besonders laut und stimmten die mittlerweile schon obligatorischen „Deutscher Meister“-Rufe an: Durch die zwei Punkte gegen Oldenburg behalten die BVB-Frauen weiterhin ihre weiße Weste.

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BVB: Duijndam, Roch – Weisheitel (4), Müller-Korn (2), Smits (6), Stockschläder (2), Dulfer (8), Michalczik (1), Fujita (2), Vollebregt (4), Bleckmann (1), Zych (5), Sobiech (4/3)
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