BVB-Handballerinnen wollen sich in Göppingen Schwung für die Rückrunde holen

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Im Kampf um Platz vier steht der BVB vor einer schwierigen Ausswärtsfahrt. Am Samstag geht es zum Tabellennachbarn Frisch Auf Göppingen. Druck verspüren sie in Dortmund allerdings nicht.

Dortmund

, 14.02.2019, 18:12 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Handballerinnen wollen sich in Göppingen Schwung für die Rückrunde holen

Leonie Kockel kehrt in den BVB-Kader zurück. © Peter Ludewig

Nach zuletzt 2:6 Punkten und dem Abrutschen auf Tabellenplatz sechs will Borussia Dortmund schnellstmöglich zurück in die Erfolgsspur. „Wir haben derzeit nicht den Schwung, den wir noch Ende 2018 hatten“, sagte BVB-Trainer Gino Smits am Donnerstag. „Aber wir arbeiten daran, ihn wieder aufzunehmen.“ Losgehen soll es damit am besten schon am Samstag (19 Uhr). Dann müssen die Schwarzgelben zum Rückrundenstart der Handball-Bundesliga bei Frisch Auf Göppingen antreten. Der Tabellennachbar liegt mit 14:12 Punkten derzeit nur einen Zähler hinter den Dortmunderinnen.

Druck verspürten Mannschaft und Trainerteam trotz der schwierigen vergangenen Wochen nicht, sagte Smits. „Wir haben die Spiele analysiert und unsere Schlüsse daraus gezogen. Uns ist natürlich bewusst, dass wir uns steigern müssen“, betonte der Trainer, der sich mit der Leistung seiner Spielerinnen im Training „sehr zufrieden“ zeigte.

Positiv dürfte den Niederländer außerdem stimmen, dass er gegen Frisch Auf Göppingen wieder auf einen breiteren Kader zurückgreifen kann. In Leonie Kockel im rechten Rückraum und Asuka Fujita auf Rechtsaußen kehren zwei Linkshänderinnen nach ihren Verletzungen ins Team zurück und geben Smits zusätzliche Alternativen. „Sie werden uns helfen“, so Smits. „Und sie geben uns mehr Breite.“ Aus der zweiten Mannschaft stoßen zudem Lena Hausherr und Carlotta Fege zum Bundesliga-Team.

Göppingen kommt über mannschaftliche Geschlossenheit

Göppingen geht mit der Hypothek von 2:8 Punkten in die Partie. Smits warnt dennoch vor einem „ausgeglichenen Team, bei dem es nicht reicht, nur die Topspielerin auszuschalten. Sie kommen über ihre mannschaftliche Geschlossenheit“. Dennoch gibt es Spielerinnen, die herausstechen. Allen voran die Tschechin Michaela Hrbkova. Die 1,70 Meter große Starspielerin aus Göppingen erzielt in dieser Saison bislang 6,4 Tore pro Spiel. Allein in den zurückliegenden drei Partien gegen Bietigheim, Neckarsulm und Blomberg-Lippe warf Hrbkova insgesamt 36 Tore und traf dabei 17 von 17 Siebenmetern.

Für den BVB, das hat auch das 26:26 im Hinspiel gezeigt, wird es neben einer soliden Defensive vor allem darauf ankommen, kreative Lösungen gegen die aggressive 3:2:1-Abwehr Göppingens zu finden. „Wenn unsere eigene Abwehr gut steht, wird es sich vorne leichter spielen“, sagte Smits. „Gelingt uns das, sind wir optimistisch, dass wir zwei Punkte mitnehmen.“ Und vielleicht auch den Schwung von 2018 zurückgewinnen.

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