Dagmara Kowalska: "Dürfen uns keine Patzer erlauben"

Das Interview

Die BVB-Frauen mischen weiter munter mit im Kampf um den Aufstieg in die Handball-Bundesliga. Gerd Strohmann sprach nach dem 30:24 in Mainz mit Dagmara Kowalska. Die Interimstrainerin sieht trotz des Sieges noch so manchen Verbesserungsbedarf.

DORTMUND

von Von Gerd STrohmann

, 11.11.2013, 22:08 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Interimstrainerin Dagmara Kowalska.

BVB-Interimstrainerin Dagmara Kowalska.

Eigentlich hat der kleine Teufel mich zwischendurch schon aufs Parkett geschickt. Ich war schon vorbereitet, die Jacke auszuziehen. Aber ich wollte dann der Mannschaft doch lieber von der Bank aus helfen. Und ich hatte Vertrauen in die Truppe. Aber hinterher war dann die Stimme doch ein wenig weg, es war ein Einsatz mit sehr vielen Emotionen.

Sie war sehr lange verletzt, ist erst seit zwei Wochen wieder im Training. Ich wollte ihr einfach noch einmal eine Pause gönnen. Vielleicht hat sie ja auch die Verletzung noch ein wenig im Kopf. Aber wir werden sie noch sehr brauchen, und ich bin überzeugt, dann wird sie uns sehr helfen. Aber sie bekommt die Zeit.

Von einem Einbruch will ich nicht gleich sprechen, aber auch in Mainz konnten wir Mitte der zweiten Halbzeit ein Tief nicht verbergen. Ich weiß nicht genau, was sich da abspielt. Das müssen wir genau analysieren, ich werde mir alles noch mal auf Video ansehen. Vielleicht ist es auch eine Frage der Kraft, vielleicht fehlen da ein paar Prozent. Und vielleicht fehlen auch psychologisch ein paar Prozent. Wir werden der Sache nachgehen, das kann ich garantieren.