Eingleisige 2. Liga spielt bis zum 19. Mai 2012

Langer Atem

Gute Kunde für die BVB-Handballfrauen: Zwar müssen die 16 Teams in der neuen eingleisigen 2. Bundesliga einen langen Atem beweisen in der neun Monate laufenden Saison. Die von der Handballvereinigung der Frauen-Bundesligen (HBF) als spielleitende Stelle zunächst angedachten Spieltage in der Woche sind aber wieder vom Tisch.

DORTMUND

von Von Dirk Krampe

, 10.03.2011, 18:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-Sportleiter Jochen Busch neu im HBF-Vorstand.

BVB-Sportleiter Jochen Busch neu im HBF-Vorstand.

Dafür läuft die Premieren-Saison für alle gleich bis zum 19. Mai 2012 mit nur einer kurzen Weihnachtspause. Saisonstart ist schon am 10. September. Die späten Sommerferien in Nordrhein-Westfalen kommen dem BVB dabei beträchtlich ins Gehege. „Weil wir einige Lehrerinnen im Team haben, beeinträchtigen die späten Ferien die Vorbereitung“, sagt die neue Trainerin Alice Vogler. In dieser Woche hat sie wie angekündigt die Einzelgespräche mit dem bestehenden Kader aufgenommen. „Beide Seiten sollen sich näher kennen lernen“, sagt Vogler zu den Zielen der ersten Sondierungsrunde. Möglichst schnell will sie aber auch konkrete Abschlüsse unter Dach und Fach bringen. Konkrete Wechselwünsche von Spielerinnen sind ihr nicht bekannt.

Die neue eingleisige 2. Liga, die der BVB endgültig perfekt machen kann, wenn er nach der Pause am 19. März gegen den Tabellenachten Allensbach nicht verliert, wird in einer regulären Runde mit Hin- und Rückspiel gespielt. Der künftige Zweitliga-Meister und der Tabellenzweite steigen in die 1. Bundesliga auf. Offen ist noch die Zahl der Absteiger. Ob die Meister der vier Regionalligen direkt aufsteigen und vier Zweitligisten dann absteigen müssten, wird auf der turnusmäßigen Tagung der Bundesligisten festgelegt. Ein anderes Modell sieht vor, dass nur zwei Absteiger den Weg in die Drittklassigkeit antreten müssen und die Regionalligisten in einer Playoff-Runde nur zwei Aufsteiger ermitteln. dkr