Klare 22:34-Niederlage beim Meister

Niederlage in Leipzig

DORTMUND Gustl Wilke brachte es knackig auf den Punkt: „Heute“, meinte er nach dem 22:34 (10:16) der BVB-Handball-Frauen Borussia Dortmunds Mittwochabend beim amtierenden Meister HC Leipzig, „haben wir für unseren Sieg im März büßen müssen.“

von Von Dirk Krampe

, 01.10.2009, 14:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trainerin Zuzana Porvaznikova steht mit ihrer Truppe im Westfalenfinale.

Trainerin Zuzana Porvaznikova steht mit ihrer Truppe im Westfalenfinale.

Wilke erkannte die Chancenlosigkeit, wechselte früh durch, um auch seinen Spielerinnen Pausen zu verschaffen – das fruchtete aber deshalb nicht, weil die Entlastung von der Bank sich in engen Grenzen hielt. Offensiv ging der BVB „zu viel quer“, wie Wilke formulierte, wählte zu oft den falschen Spielzug und leistete sich wie gehabt zu viele Fehlversuche und technische Fehler. Wilke: „Mit unter 50 Prozent Quote gewinnst du auch gegen andere Teams in der Liga nicht.“ Nach der Pause hatte Dortmund die Chance, das Spiel ein wenig länger offen zu gestalten. Auch da scheiterte der BVB. Bis auf vier Treffer kam der Gast heran – vorrangig, weil sich Dagamara Kowalska deutlich mehr traute und für ihre acht Treffer nur zwölf Versuche brauchte.Auch Zuzana Porvaznikova wusste zu gefallen. Dass es gegen einen personell deutlich besser ausgestatteten Gegner dennoch nicht reichen würde, war klar. Torfrau Inge Roelofs verhinderte mit einigen guten Paraden noch eine höhere Pleite.