Sendfeld: "Zwei Punkte müssen her"

DORTMUND Die höchst angespannte Tabellensituation lässt kaum noch Spielraum. Am Wochenend-Auftrag für die Handball-Oberliga-Frauen von Borussia Dortmund gibt es nichts zu rütteln.

von Von Peter Ludewig

, 24.01.2008, 17:19 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Ohne wenn und aber, es müssen zwei Punkte her“, nimmt Trainerin Nina Sendfeld ihr stark abstiegsgefährdetes Team vor der wichtigen Heimpartie am Sonntag um 15.30 Uhr in der Kreuzhalle gegen den FC Vorwärts Wettringen in die Pflicht.

Die deutliche 19:30-Hinspielpackung beim aktuellen Tabellenzehnten ist für sie kein Maßstab: „Da sind wir mit einer Notformation angereist. Bei allem Respekt, Wettringen ist kein übermächtiger Gegner.“ Stärken des Gastes sieht Sendfeld vor allem im Spiel nach vorne über die erste und zweite Welle. Als wirkungsvolle Gegenmaßnahme ist eine blitzschnelle Rückzugsphase oberstes Gebot. Die wiederum fällt leichter, wenn in den eigenen Angriffsaktionen keine leichtfertigen Ballverluste produziert werden. Aus dem „gebundenen Offensivspiel“ erwartet Sendfeld von Wettringen keine unüberwindbaren Probleme.

Rückgriff

Die eröffnen sich ihr aber, wenn auch in einem überschaubaren Maß, im personellen Bereich. Ein Torhütergespann (Teworte beruflich in der Schweiz, Ellermann auf Klassenfahrt) steht nicht zur Verfügung. Die alleinige Verantwortung ruht auf den Schultern von Marina Wilkus. Annika Kriwat „legte“ in den letzten Tagen ein Virus flach. Bis Sonntag wird es für die Rückraumspielerin eng.

Rückgriff bietet sich auf die A-Jugendlichen. Verstärkungen aus der Ersten (Zeitgleich in Travemünde) bleiben aus. Und die Option Katharian Suhr hat sich erledigt. Die Zweitliga-Kaderspielerin verletzte sich diese Woche erneut an der Schulter.