Totalschaden! DHB-Frauen scheiden im Achtelfinale aus

Handball: Weltmeisterschaft

Aus der Traum von der ersten WM-Medaille seit 2007: Die deutschen Handball-Frauen scheiden bei der Heim-Weltmeisterschaft gegen Dänemark im Achtelfinale aus. Wieder einmal hadern sie mit der Chancenverwertung.

MAGDEBURG

, 10.12.2017, 22:36 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Enttäuschung ist riesig bei DHB-Torhüterin Clara Woltering.

Die Enttäuschung ist riesig bei DHB-Torhüterin Clara Woltering. © dpa

Nur 48 Stunden nach dem 23:31 gegen die Niederlande, nach diesem "Totalausfall", wie Nadja Mansson die heftige Niederlage im letzten Gruppenspiel am Freitag treffend betitelt hatte, folgte nun der Totalschaden. Gegen Dänemark unterlag die DHB-Auswahl am Sonntagabend vor 4133 Zuschauern in der Getec-Arena in Magdeburg mit 17:21 (7:11) und schied damit bereits im Achtelfinale der Handball-Weltmeisterschaft im eigenen Land aus.

"Schnell reparieren"

"Wir müssen das jetzt schnell reparieren", hatte Michael Biegler noch unmittelbar nach der Demontage gegen den Nachbarn aus den Niederlanden erklärt. Ein paar Veränderungen wollte der Bundestrainer vornehmen und die Partie gegen die Skandinavierinnen entsprechend neu justiert angehen.

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Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft

03.12.2017
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Damen-Handball-WM 2017 / BRD vs Dänemark / Magdeburg/Achtelfinale/171210© Wolfgang Stummbillig
Damen-Handball-WM 2017 / BRD vs Dänemark / Magdeburg/Achtelfinale/171210© Wolfgang Stummbillig
Damen-Handball-WM 2017 / BRD vs Dänemark / Magdeburg/Achtelfinale/171210© Wolfgang Stummbillig
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © dpa
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © Wolfgang Stummbillig
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © Wolfgang Stummbillig
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland.
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © dpa
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © dpa
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © dpa
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © dpa
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © dpa
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © ZB
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © ZB
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © dpa
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © Wolfgang Stummbillig
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © Wolfgang Stummbillig
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © Wolfgang Stummbillig
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © Wolfgang Stummbillig
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © Wolfgang Stummbillig
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © Wolfgang Stummbillig
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © Wolfgang Stummbillig
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © Wolfgang Stummbillig
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © Wolfgang Stummbillig
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © Wolfgang Stummbillig
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © Wolfgang Stummbillig
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © Wolfgang Stummbillig
Die BVB-Handballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. © Wolfgang Stummbillig

Und Bieglers Worte schienen ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben: Die deutsche Auswahl ging wesentlich konzentrierter, vor allem aber aggressiver gegen die Däninnen zu Werke. So entwickelte sich gerade in der Anfangsphase eine ausgeglichene Partie. Dänemark, das in der Vorrunde zwei Niederlagen gegen Montenegro (24:31) und Russland (27:32) kassiert hatte, agierte vornehmlich in einer hoch stehenden 6:0-Deckungund kam offensiv - ähnlich wie die Niederlande - meist in höchstem Tempo.

Fehler wiederholen sich

Die deutschen Handball-Frauen, alles voran Friedericke Gubernatis, hielten jedoch dagegen, und als Rechtsaußen Svenja Huber die DHB-Auswahl in doppelter Überzahl nach zwölf Minuten mit einem Aufsetzer erstmals in Führung brachte (5:4), schien der Knoten endgültig geplatzt zu sein - und Bieglers Wunsch, im Angriff das zu zeigen, "was wir eigentlich können", tatsächlich in Erfüllung zu gehen.

Doch je länger der erste Durchgang dauerte, desto mehr wiederholten sich die Fehler aus dem Niederlande-Spiel. Ohne die verletzten Kim Naidzinavicius und Anne Hubinger fehlte es an Durchschlagskraft aus dem Rückraum. Zudem vergaben die Biegler-Ladies beste Möglichkeiten im Angriff. Entweder scheiterten sie dabei an Dänemarks überragender Torhüterin Sandra Toft. Oder sie leisteten sich wie schon gegen die Niederlande technische Unzulänglichkeiten im Überfluss.

Woltering mit bester Turnierleistung

Bereits nach 30 Minuten standen erneut satte zehn Ballverluste und ein Vier-Tore-Rückstand (7:11) auf dem Konto der Deutschen. Das Bild sollte sich auch nach der Pause nicht ändern. Nachdem Gubernatis auf 8:11 verkürzte, keimte zwar noch einmal so etwas wie Hoffnung auf bei der deutschen Auswahl. Doch Dänemark, angeführt von Rückraumspielerin Stine Jörgensen und Kathrine Heindahl am Kreis, schlug umgehend zurück und baute seinen Vorsprung nach 44 Minuten auf fünf Tore aus (15:10).

Dass die Biegler-Ladies zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch im Spiel blieben, war vor allem der starken Clara Woltering im Tor zu verdanken, die ihr wohl bestes Spielbei dieser Weltmeisterschaft absolvierte.

Nerven spielen nicht mit

Doch am Ende waren es wohl auch die Nerven, die den deutschen Handballerinnen einen Strich durch die Rechnung machten. So vergaben sowohl Svenja Huber, Anne Loerperals auch Lone Fischer alle Siebenmeter für die DHB-Frauen.

Deutschland: Woltering, Kramarczyk, Eckerle; Klein, Karolius (1) Loerper (3), Smits (5), Behnke, Bölk, Mansson, Huber (1), Fischer, Wohlbold, Geschke (3), Stolle, Gubernatis (4)
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