BVB-Stürmer Erling Haaland (l.) und Coach Marco Rose wollen auch in Gladbach gewinnen. © imago images/Moritz Müller
Borussia Dortmund

09 Fakten: Effizienz trifft auf Abschlussschwäche – Gladbach ist ein BVB-Liebling

Borussia Mönchengladbach gehört in der Bundesliga zu den Lieblingsgegnern des BVB. Effizienz trifft auf Abschlussschwäche. Für Marco Rose wird es ein besonderer Samstagabend. Die 09 Fakten.

01.) Grüße von oben: In 26 der vergangenen 27 gemeinsamen Spielzeiten landete die schwarzgelbe Borussia in der Tabelle vor der Borussia aus dem Rheinland (nur 2014/15 nicht). Auch in dieser Saison sieht es danach aus, denn der BVB steht bereits acht Punkte vor dem VfL.

02.) Historie spricht für den BVB: Dortmund hat zum zwölften Mal vier der ersten fünf Spiele gewonnen, in zehn der bisherigen elf Fälle wurde man am Saisonende mindestens Vierter. Auch die jüngsten direkten Duelle sprechen für den BVB, der elf der vergangenen zwölf Bundesliga-Spiele gegen Mönchengladbach gewann.

03.) Gegen den Ex: Marco Rose trifft zum ersten Mal in seiner Trainer-Karriere als Gegner auf Mönchengladbach – der 45-Jährige erlebte bei den Fohlen eine erfolgreiche erste Saison (Platz vier, Champions-League-Qualifikation) und eine enttäuschende zweite (Platz acht).

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04.) Rose hätte eine Fohlen-Legende werden können: Unter dem Strich gewann Rose aber fast jedes zweite Bundesliga-Spiel (33 von 68) und holte im Schnitt 1,68 Punkte pro Spiel. Nur die beiden Klub-Legenden Hennes Weisweiler und Udo Lattek waren erfolgreicher. Auf Platz vier folgt Lucien Favre mit einem Schnitt von 1,62 Punkten.

05.) Schwarzgelbe Effizienz: Dortmund gab zwar nur 14 Torschüsse mehr ab (82) als Mönchengladbach (68), erzielte aber zwölf Tore mehr (allein Erling Haaland traf häufiger als alle Fohlen).

06.) Dortmund > Gladbach: Während der BVB im Schnitt nur fünf Torschüsse für einen Treffer benötigte, waren es bei Mönchengladbach fast 14 (in den beiden Rose-Spielzeiten nur sieben – 130 Tore in 68 Spielen). In punkto Abschlusseffizienz gehört der BVB zu den besten und Mönchengladbach zu den schwächsten Teams.

07.) Spielerische Klasse: Dortmund ist die Mannschaft mit dem meisten Ballbesitz (60 Prozent), Mönchengladbach folgt hier auf Rang 4 (56).Von den sehr vielen Pässen fanden auch sehr viele die Mitspieler – die beiden Borussias haben ligaweit die besten Passquoten (jeweils 87 Prozent). Der BVB erwirtschafte aus diesen spielerischen Fähigkeiten bisher deutlich mehr Ertrag (15 Tore aus dem laufenden Spiel heraus) als der VfL (fünf).

08.) Historischer Haaland: Erling Haaland erzielte beim 4:2 gegen Union Berlin in seinem 48. Bundesliga-Spiel zum 18. Mal mehr als ein Tor. Zum Vergleich: Gerd Müller benötigte für seine ersten 18 Doppelpacks 113 Bundesliga-Spiele, Robert Lewandowski 131. Der Norweger hat in allen Wettbewerben für den BVB nun mehr Tore erzielt (68) als er Spiele bestritt (67).

09.) Dortmund steht für Spektakel: In den bisherigen fünf Liga-Spielen des BVB fielen 28 Tore, im Schnitt 5,6 pro Spiel – Ligaspitze! Den 17 eigenen Treffern stehen allerdings auch schon elf Gegentore gegenüber, mehr als Mönchengladbach auf dem Relegationsrang aufzuweisen hat. Der BVB kassierte in allen fünf Spielen unter Marco Rose mindestens zwei Gegentore.

Über den Autor
Redakteur
Jahrgang 1993, Dortmunder Junge und Amateurhandballer mit großer Liebe für den Fußball und den Ruhrpott. Studium der Journalistik an der TU Dortmund, nach kurzer Zwischenstation beim Westfälischen Anzeiger in Hamm wieder zurück bei den Ruhr Nachrichten, seit 2020 BVB-Reporter.
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Marvin K. Hoffmann

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