Abwehr-Ass Schmelzer plant Comeback in Hoffenheim

Das Interview

Ein Trainer für einen einzigen Profi – das nennt man dann wohl Privatunterricht! Borussia Dortmunds Nationalspieler Marcel Schmelzer (23) schuftete Dienstagmorgen mitsamt Fitnesscoach für sein Comeback.

DORTMUND

von Von Sascha Fligge

, 02.08.2011, 22:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Abwehr-Ass Schmelzer plant Comeback in Hoffenheim

Schuftet für sein Comeback: Marcel Schmelzer.

Bis vor drei Tagen hatte ich ehrlich gesagt selbst bei lockeren Laufeinheiten noch Probleme – jetzt bin ich aber endlich schmerzfrei und steigere mein Tempo zunehmend. 85 bis 90 Prozent der Geschwindigkeit kann ich schon wieder abrufen. Wenn alles weiter so positiv verläuft, ist eine Rückkehr ins Mannschaftstraining noch in dieser Woche realistisch.

Nein. Im Kader zu stehen bedeutet, dass man in der Lage sein muss zu spielen. Und die Hamburg-Partie käme für mich definitiv zu früh.

Meine Hüfte steht schief, der Rücken hat mir auch Probleme bereitet – und die Schmerzen strahlen ins Knie aus. Dieses Verletzungsmuster kenne ich noch aus der vergangenen Saison, das habe ich leider mit durchschleppen müssen. Offenbar haben einige Muskeln aufgehört, richtig zu arbeiten, andere haben deshalb mehr Arbeit übernommen – und so kam es zu einer einseitigen Überbelastung.

Ja. Wir haben intensiv daran gearbeitet, dass schwächer ausgeprägte Bereiche deutlich gestärkt werden und es wieder zu einer muskulären Balance kommt. Im Moment fühlt sich alles gut an.

Ja.

Nein, ich gehe nicht davon aus, dass auf der linken Abwehrbahn ein großer Leistungsabfall zu sehen sein wird. Natürlich muss sich Chris an die große Bühne gewöhnen – das sagt er ja selbst. Aber in den Tests hat er überzeugend gespielt. Und unter vier Augen werde ich ihm noch ein bisschen was mit auf den Weg geben.  

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