Borussia Dortmund

Ansgar Knauff über BVB-Debüt: „Diesen Moment werde ich nie vergessen“

Mit seinem Einsatz am Dienstagabend in der Champions League hat Ansgar Knauff sein Profi-Debüt für den BVB gegeben. Hinterher stand sein Handy nicht mehr still.
Ansgar Knauff hat am Dienstagabend sein Champions-League-Debüt für den BVB gegeben. „Es war ein Hammer-Abend“, sagt er. © imago

Erst Ende November hat Ansgar Knauff seinen Profi-Vertrag beim BVB unterschrieben, am Dienstagabend gab er sein Debüt: Im Champions-League-Spiel gegen Zenit St. Petersburg durfte er für ein paar Minuten Profi-Luft schnuppern. Im BVB-Feiertagsmagazin hat der 18-Jährige erzählt, wie er den Moment wahrgenommen hat, was danach passiert ist und warum er sich beim BVB so wohl fühlt.

Das sagt BVB-Profi Ansgar Knauff über…

sein Champions-League-Debüt: „Ich hatte auf meinem Handy Hunderte, sogar Tausende Nachrichten von so ziemlich jedem, den ich kenne. Alle Teamkameraden haben mich beglückwünscht und sich mit mir darüber gefreut. Ich bin mit 14 zum BVB gekommen, es war immer das Ziel, in die Bundesliga und in die Champions League zu kommen. Es ist einfach ein geiles Gefühl. Es war ein Hammer-Abend. Den Moment, wo ich auf dem Platz stehe, werde ich nie vergessen. Es waren dort ja sogar Fans dabei.“

seine Team-Kameraden Youssoufa Moukoko und Giovanni Reyna: „Wir haben letztes Jahr noch in der U19 und der Youth League gespielt und jetzt standen wir alle drei in der Champions League auf dem Platz. Das ist wirklich der Hammer.“

die Mannschaft insgesamt: „Man kann sich von den erfahrenen Spielern viel abgucken, aber ich glaube die Mischung macht es aus. Dadurch, dass ich auch einige schon kenne, macht es das insgesamt einfach, dass ich mich in der Mannschaft wohlfühle.“

… seinen Spielstil: „Ich komme hauptsächlich über mein Tempo über die Außenbahnen. Wenn ich ins Dribbling komme und dann vorne in die Abschlussaktion komme – das ist, denke ich, meine stärkste Waffe.“

… seine Entscheidung für den BVB: „Ich habe damals in Hannover gespielt. Es war dann klar, dass ich noch einen Schritt weitergehen möchte. Ich habe mir dann mehrere Vereine angeguckt und Borussia Dortmund hat mich von Anfang an – mit dem ganzen Drumherum, dem Stadion, dem Jugendhaus, den Trainern – wirklich überzeugt und auch meinen Berater und meine Familie. Es war mit Abstand das Beste, was wir uns vorstellen konnten in allen Bereichen. Dann war für mich relativ schnell klar, dass ich hier spielen möchte.“

… die Umstellung von der Jugend zu den Profis: „Die Umstellung ist schon groß. Es ist eine ganz andere Art zu spielen. In der Jugend spielt man gegen Gleichaltrige, im Profi-Bereich spielt man gegen Spieler, die schon Erfahrung haben, die vielleicht sogar schon seit zehn Jahren Profis sind. Die haben nochmal eine ganze andere Spielweise. Und das Spieltempo ist schon deutlich höher. Es ist die ganze Zeit Action, es gibt keine Pause. Aber es macht Spaß.“

… das nächste Spiel gegen den VfB Stuttgart: „Stuttgart hat eine starke Mannschaft in diesem Jahr. Es wird am Anfang ein eher offenes Duell. Ich denke aber, dass wir das trotzdem machen werden.“

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