Armin Veh über die schwierige Lage beim VfB

Der BVB-Gegner

Armin Veh wollte sich vor dieser Saison verbessern. Er tauschte den Trainerstuhl in Frankfurt gegen den in Stuttgart. Mit wenig Erfolg. Denn beim VfB läuft es nicht. Nur ein Tor und ein Punkt in vier Spielen, Tabellenletzter, Aus im DFB-Pokal: Bei den Schwaben hat mit der neuen Saison auch gleich die nächste Krise begonnen.

DORTMUND/STUTTGART

24.09.2014, 12:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
VfB-Trainer Armin Veh muss sich viele Fragen gefallen lassen - im Zentrum der Kritik steht aber Sportdirektor Fredi Bobic.

VfB-Trainer Armin Veh muss sich viele Fragen gefallen lassen - im Zentrum der Kritik steht aber Sportdirektor Fredi Bobic.

 "So hatte ich das nicht erwartet. Im Endeffekt spielen wir, die Mannschaft, den Fußball. Klar gibt es immer Zusammenhänge. Die Spieler bekommen das ja auch mit. Das belastet uns auch. Wir können es nur mit Ergebnissen ändern."

 "In unserer Situation steckt auch eine Chance. Wir können den schlechten Saisonstart auch in etwas Positives wenden. Mit positiven Erlebnissen kommen wir auch gestärkt aus dieser Situation heraus. Hier resigniert keiner. Selbstmitleid ist kein guter Wegbegleiter. Dafür führe ich viele Einzelgespräche und Gespräche in der Gruppe."

Wenn ich auf unsere Laufleistung schaue, auf die Sprints, dann haben wir sehr gute Werte. Wir sind nicht in allen Belangen unterlegen. Wir sind nur vor dem Tor nicht gefährlich genug. Das bereitet mir Kopfzerbrechen. Gutes Spiel nur bis zum Strafraum reicht nicht. Das hat auch mit Selbstvertrauen zu tun."

"Vedad Ibisevic hat mittrainiert, muss aber noch Antibiotika nehmen. Im Normalfall reicht das nicht für 90 Minuten. Aber ich werde ihn mitnehmen, weil er auch unbedingt spielen will. Auch Georg Niedermeier fährt mit. Alexandru Maxim ist grippekrank und fällt aus. Daniel Ginczek ist noch nicht dabei, der soll am Sonntag in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln."

 "Wir sind sicher nicht der Favorit beim BVB. Das erleichtert die Ausgangslage. Wenn wir in Dortmund was holen, wäre das für uns eine richtig geile Kiste. Und so gehen wir da rein ins Spiel."

 "Diese vermeintliche B-Elf ist ja keine. Die haben gegen Arsenal überragend gespielt und immer noch viel Klasse im Kader. Die werden vor ihren 80 000 Zuschauern die Niederlage gegen Mainz wettmachen wollen. Ich finde, dass Dortmund in Anbetracht der Tatsache, dass so viele Spieler fehlen, sehr weit ist. Mit Leverkusen sind die am weitesten in meinen Augen. Sehr gutes Niveau, auch wenn die Ergebnisse nicht so passten."

"Er arbeitet unglaublich gut. Er wirkt manchmal lässig. Aber er hat eine positive Entwicklung genommen."

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