Aubameyang ist BVB-Spieler des Jahres 2016

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In Zusammenarbeit mit BVB-Hauptsponsor Evonik haben die Ruhr Nachrichten und Radio 91.2 auch in diesem Dezember wieder Ihren BVB-Spieler des Jahres gesucht. Fünf Kandidaten standen zur Wahl, doch für den Sieg kam Ihrer Meinung nach nur ein Borusse in Frage.

DORTMUND

, 22.12.2016, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Pierre-Emerick Aubameyang ist nicht in der Stimmung für Medientermine. So eben hat seine Elf nur 1:1 gegen den FC Augsburg gespielt und dadurch einen versöhnlichen Jahresausklang verpasst. „Auba“ ist torlos geblieben. Und dann muss der Stürmer auch noch zur Dopingprobe. Als er jedoch erfährt, dass er anschließend kein gewöhnliches Interview geben soll, sondern einen Preis überreicht bekommt, da fangen die Augen des Gabuners an zu strahlen.

"Dank gilt unseren Fans"

„Unsere Fans haben für mich abgestimmt, richtig?“, fragt Aubameyang, als er am späten Dienstagabend den gläsernen Pokal für den „BVB-Spieler des Jahres 2016“ in den Händen hält. Für ihn ist es nicht das erste Mal, bereits 2014 erhielt er die begehrte Trophäe. „Das bedeutet mir viel, den Preis erneut zu bekommen. Eigentlich gehört er unseren Fans. Mein Dank gilt ihnen allen, sie unterstützen uns in jedem Spiel ganz toll.“

Dass sich Aubameyang in der Abstimmung gegen die weiteren Kandidaten Julian Weigl, Sokratis, Gonzalo Castro und Christian Pulisic durchsetzte, kam nicht gänzlich überraschend. Kein anderer Borusse spielte im Kalenderjahr 2016 so treffsicher und teils spektakulär wie der Publikumsliebling aus Gabun, der insgesamt in allen Wettbewerben starke 32 Treffer erzielen konnte.

 

Selbst eine kleine Formdelle in der Rückrunde der Saison 2015/2016 oder seine zwischenzeitliche Kurzzeit-Suspendierung nach einem unerlaubten Trip nach Mailand konnten den 27-Jährigen nicht nachhaltig beeindrucken. Nachdem er seine interne Strafe gegen Lissabon abgesessen hatte, spielte er gegen den Hamburger SV wieder, als sei nichts gewesen – und traf prompt viermal.

Hohe Wertschätzung

„Er ist in seinem Hunger, seiner Ausstrahlung und Torgefahr absolut vorbildlich und die Messlatte für alle anderen“, hatte BVB-Trainer Thomas Tuchel seinen Stürmer schon im ersten gemeinsamen Jahr in den höchsten Tönen gelobt, und an der Wertschätzung des 43-Jährigen gegenüber Afrikas amtierenden Fußballer des Jahres konnte auch der Mailand-Ausflug nichts ändern.

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So häufig Tuchel auch rotiert, einer bleibt davon fast immer verschont: Aubameyang, der seine Tore im Stile eines Überfliegers gerne per Salto feiert. Denn wenn er trifft, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Dortmund gewinnt oder zumindest punktet. Nur bei der 1:2-Niederlage in Frankfurt am 26. November blieb Dortmund in der laufenden Spielzeit trotz eines „Auba“-Tores ohne Punktgewinn.

Titel mit dem BVB fehlt

Das weckt natürlich Begehrlichkeiten – auch wenn Aubameyang bislang nur individuelle Auszeichnungen gewinnen konnte und noch auf einen Titelgewinn mit dem BVB wartet. In Dortmund können sie das allerdings ganz entspannt verfolgen. Der Stürmer steht noch bis 2020 unter Vertrag, eine Verpflichtung des „BVB-Spieler des Jahres 2016“ würde für andere Klubs also teuer. 

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