Aubameyang ist der Dortmunder der Stunde

BVB-Einzelkritik

Borussia Dortmund rückt immer näher an die Europa-League-Plätze heran. Der 2:0 (2:0)-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt war am Samstag zu keinem Zeitpunkt gefährdet, zu überlegen präsentierten sich die Borussen in einem durchschnittlichen Bundesliga-Spiel. Wie sich die BVB-Profis geschlagen haben, lesen Sie in unserer ausführlichen Einzelkritik.

DORTMUND

, 25.04.2015, 15:55 Uhr / Lesedauer: 3 min
Aubameyang ist der Dortmunder der Stunde

BVB-Trainer Jürgen Klopp (r.) jubelt mit Pierre-Emerick Aubameyang.

Mitchell Langerak: BVB-Stammkeeper Roma Weidenfeller musste aufgrund von Beckenproblemen passen, also rückte der Australier in den Kasten. Es hätte aber auch problemlos der erst 17-jährige Dominik Reimann aus der Dortmunder Jugend, der zum ersten Mal in der Bundesliga auf der Ersatzbank saß, das Tor hüten können. Gefordert wurde Langerak nämlich nicht. Seine beste Szene war daher eine in der Offensive: Seine schnelle Spieleröffnung leitete das 2:0 ein (32.). Note: 3,0

Erik Durm: Über die Außen brachten die Frankfurter kaum etwas zustande – was auch an der konzentrierten Vorstellung des Dortmunder Rechtsverteidigers lag. Durm leistete sich defensiv keine Patzer, nahm immer wieder mit großen Schritten am Angriffsspiel teil – und leitete als kleinen Bonus das 2:0 durch seinen Steilpass auf Aubameyang ein (32.). Nach seiner langen Pause kommt er immer besser in Tritt. Note: 3,0

Sokratis: Die Eintracht schaffte es nur selten, bis zur Dortmunder Innenverteidigung durchzukommen. Für Sokratis bedeutete das, einen weitgehend ruhigen Nachmittag zu verbringen. Dass er dennoch jederzeit hellwach blieb, bewies er, als er als letzter Mann den durchgestarteten Piazon in bärenstarker Manier den Ball vom Fuß grätschte (41.). Die klare Botschaft des grimmigen Griechen: Nicht in meinem Haus! Note: 2,5

Mats Hummels: Der Dortmunder Abwehrchef wurde nur ab und an von Frankfurts auffälligstem – und bulligstem - Angreifer Haris Seferovic geprüft, die mit Abstand meisten dieser Duelle entschied Hummels klar für sich. Er scheint wieder bereit für größere Herausforderungen. Am Dienstag wartet eine auf ihn. Note: 2,5

Marcel Schmelzer: Der stabilste Borusse der vergangenen Wochen  bekam es auf seiner Seite mit Frankfurts Youngster Sonny Kittel zu tun – und war damit durchaus ordentlich beschäftigt. Grobe Fehler unterliefen Schmelzer nicht, Kittel spielte zwar auffällig, aber ohne Ertrag. Immer wieder setzte der Dortmunder auch selbst zu Sprints in die Offensive an. Erneut eine ordentliche Partie. Note: 3,0

Sven Bender: Es herrschte akute Verwechslungsgefahr im Dortmunder Zentrum. Hier Sven Bender, daneben Matthias Ginter. Auffällig waren beide nicht, was für einen defensiver Sechser ja bekanntlich nicht das schlechteste Kompliment ist. Bender allerdings leistete sich ein hartes Foul im Mittelfeld. Gelb war die Folge. Note: 3,0

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Bundesliga, 30. Spieltag: BVB - Eintracht Frankfurt 2:0 (2:0)

Hier gibt´s die Bilder zur Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt - 2:0 (2:0).
25.04.2015
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Die Bilder zur Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© dpa
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Jürgen Klopp hatte Spaß am Spiel gegen Eintracht Frankfurt - wenn er auch zugeben musste, "dass die Partie ein bisschen langweilig war".© dpa
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Tooooor: Der BVB ist wieder in der Lage, den Gegner zu kontrollieren.© DeFodi
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Shinji Kagawa machte auch gegen Freiburg wieder ein bärenstarkes Spiel. Er erzielte vor der Pause auch den Treffer zum 2:0.© DeFodi
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Jubelt kopfüber: Pierre-Emerick Aubameyang freut sich hier über sein 1:0 - ein verwandelter Handelfmeter.© DeFodi
Sein Optimismus wird belohnt - beim frech geschossenen Elfmeter gegen Frankfurt. Und vielleicht auch bei seiner Überzeugung, dass der BVB die Europa-League erreicht.© DeFodi
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Matthias Ginter: Wie Nebenmann Bender absolvierte er eine unaufgeregte, ruhige Partie, die vor allem durch viele gute Balleroberungen in der Zentrale bestimmt wurde. Die Unsicherheit der ersten Monate scheint passé, Ginter kommt immer besser rein ins Spiel der Borussia. In dieser Verfassung muss er sich vor der teaminternen Konkurrenz nicht mehr verstecken. Und das strahlt er mittlerweile auch durch seine Körpersprache aus. Note: 2,5

Jakub Blaszczykowski: Der Pole versuchte häufiger, sich im Eins-gegen-Eins durchzusetzen, blieb jedoch in den meisten Duellen zu durchsetzungsschwach. Überraschenderweise war er trotzdem der zweikampfstärkste Borusse des ersten Durchgangs. Ob da ein polnischer Landsmann mit der Datenerfassung betraut war? Kuba gelang es von dieser Fußnote abgesehen jedenfalls überhaupt nicht, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Note: 4,5

Shinji Kagawa: Der sensible Japaner pflegt ein besonders inniges Verhältnis zu seinem Förderer Jürgen Klopp. Und es wirkt so, als wolle Kagawa seinem scheidenden Trainer einen schönen Abschied bescheren. Wie schon gegen Paderborn trug er sich auch diesmal wieder in die Torschützenliste ein (32.), spielte auch sonst sehr ansehnlich und mit viel Zug aufs Tor. Note: 2,5

Henrikh Mkhitaryan: Vor allem in den ersten Minuten wirkte es beim Armenier, als sei der Schwung seines Treffers gegen Paderborn schon wieder verpufft. Zu oft verhedderte er sich in Zweikämpfen oder blieb mit seinen Pässen hängen. Dann jedoch fand er deutlich besser ins Spiel und wurde viel klarer in seinen Hochgeschwindigkeits-Aktionen. Er ist wieder ein ernstzunehmender Faktor in der BVB-Offensive. Note: 3,0

Pierre-Emerick Aubameyang: Der Gabuner ist der Dortmunder der Stunde. Gegen die Eintracht markierte er nicht nur das Führungstor per Handelfmeter (24.), sondern bereitete auch das 2:0 durch Kagawa vor (32.). Ohnehin war der Stürmer an allen gefährlichen Szenen der Borussia in prominenter Position beteiligt. Stark – wie eigentlich immer, wenn ihm der Gegner Platz lässt. Note: 1,5

 

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