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Auch BVB betroffen: UEFA soll Champions League im Liga-Modus planen

Die Champions League soll vor umfassenden Reformen stehen. Die Gruppenphase könnte künftig im Liga-Modus gespielt werden - das würde auch für den BVB eine höhere Belastung bedeuten.
Sollten die Reformpläne für die Champions League konkret werden, würde jedes Team ab 2024 zehn statt wie bisher sechs Gruppenspiele bestreiten. © dpa

Nach Informationen der britischen Zeitung „The Times“ plant die europäische Fußball-Union UEFA in dieser Woche Gespräche über mögliche Änderungen, die sie noch im Dezember vorstellen will.

Neue Pläne sollen der Super League entgegenwirken

Demnach könnte die Gruppenphase in Zukunft im Liga-Modus gespielt werden. Jedes Team würde dann in der Vorrunde gegen zehn Gegner antreten. Die Punkte aus diesen Spielen würden in einer gemeinsamen Tabelle mit allen 32 Teams gelistet, aus der sich die ersten 16 für die K.o.-Phase qualifizieren.

Schon länger wird über mögliche Reformen der Königsklasse spekuliert. Dieses sogenannte „Schweizer System“, das ab 2024 eingeführt werden könnte, wird laut der „Times“ von der UEFA favorisiert. Damit erhoffen sich die Verantwortlichen auch, den angeblichen Plänen einer europäischen Super League entgegenzuwirken, indem sie die Champions League durch mehr Gruppenspiele zwischen Topteams attraktiver machen. Auch eine Aufstockung auf 36 Mannschaften sei möglich.

Auf den BVB kämen zehn Vorrundenspiele zu

Fraglich ist, wie die Pläne bei den Vereinen ankommen. So beschwert sich Liverpool-Coach Jürgen Klopp schon länger über den zu eng getakteten Spielplan seiner Mannschaft. Sollten die Reformpläne tatsächlich konkret werden, würde jedes Team zehn statt wie bisher sechs Gruppenspiele in der Königsklasse bestreiten.

Von dpa

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