Bange machen gilt nicht für den BVB in der Champions League

mlzKommentar

Der BVB erwischt in der Champions League die wohl schwierigste Gruppe. Doch Bange machen gilt nicht - trotz Barcelona und Inter Mailand. Dirk Krampe kommentiert.

Dortmund

, 29.08.2019, 20:19 Uhr / Lesedauer: 1 min

Alles andere als glücklich sah Hans-Joachim Watzke aus, als das Los Barcelona gefallen war - und die Miene des BVB-Geschäftsführers verdüsterte sich dann weiter. Inter Mailand aus Topf drei, dazu Slavia Prag, da wird niemand von einer einfachen Vorrunden-Gruppe für Borussia Dortmund sprechen.

Barcelona schnappt sich Griezmann und De Jong

Anzeige


Angesichts anderer Konstellationen (zum Beispiel in Gruppe C für Manchester City mit Donezk, Zagreb und Bergamo) hat es den BVB in diesem Jahr ziemlich heftig erwischt. Barcelona hat schon aufgerüstet mit Antoine Griezmann und Frenkie de Jong, Neymar hängt noch in der Warteschleife. Inter hat 65 Millionen Euro für Romelu Lukaku ausgegeben, um sich in der italienischen Liga gegen Juventus Turin behaupten zu können. Prag ist die große Unbekannte.

Umfrage

Wie weit kommt der BVB in der Champions League?

2362 abgegebene Stimmen

Bange machen gilt aber nicht für den BVB. Das erklärte Ziel, nicht „nur“ überwintern zu wollen in der Königsklasse, hat der Klub in Kenntnis der Tatsache, dass es das Los nicht gut meinen könnte, ausgerufen.

Gute BVB-Erinnerungen an die Saison 12/13

Mut macht die eigene Vergangenheit: Im zweiten Königsklassen-Jahr unter Jürgen Klopp hatte es Borussia Dortmund in der Vorrunde mit drei nationalen Meistern zu tun. Die Gruppe mit Real Madrid, Ajax Amsterdam und Manchester City beendete der BVB in der Saison 2012/13 sogar als Tabellenerster. Und die Reise endete seinerzeit erst im Londoner Wembley-Stadion, wo das Finale gegen die Bayern verloren wurde. Borussia Dortmunds Gruppe ist kompliziert, unlösbar ist sie aber nicht.

Lesen Sie jetzt