Beim BVB wird sich die Diskussion um die richtige Mentalität verschärfen

2:2 gegen Bremen

Borussia Dortmund lässt beim 2:2 gegen Bremen erneut Punkte liegen. In der Tabelle rutscht der BVB auf Rang sieben ab - die Diskussion über die richtige Mentalität wird sich verschärfen.

Dortmund

, 28.09.2019, 20:38 Uhr / Lesedauer: 2 min
Beim BVB wird sich die Diskussion um die richtige Mentalität verschärfen

Müssen die nächste Enttäuschung verkraften: Marco Reus (l.) und Axel Witsel. © imago

Es war viel über Mentalität gesprochen worden vor diesem Spiel - und mitten in der Debatte darüber, ob Borussia Dortmund nun ein Problem mit der Mentalität hat oder nicht, setzte BVB-Trainer Lucien Favre einen Spieler auf die Bank, den der Klub selbst am liebsten einen „Mentalitätsspieler“ nennt. Thomas Delaney musste gegen seinen Ex-Klub auf der Bank Platz nehmen, Mahmoud Dahoud durfte erstmals seit dem 0:5 in München Anfang April von Beginn an spielen. Es war einer von vier Wechseln, die Favre im Vergleich zum 2:2 bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Sonntag in seiner Startelf vornahm. Lukasz Piszczek kehrte hinten rechts zurück in die Viererkette, Mario Götze begann für Paco Alcacer und Julian Weigl ersetzte den verletzten Mats Hummels im Abwehrzentrum.

Kalte Dusche für den BVB - Götze antwortet direkt

Die kalte Dusche für die umgebaute Viererkette ließ nicht lange auf sich warten. Achraf Hakimi agierte zu ungenau, Axel Witsel verlor den entscheidenden Zweikampf gegen Davy Klaasen, der Milot Rashica umgehend auf die Reise schickte. Werders Flügelflitzer blieb eiskalt - 0:1 nach sieben Minuten. Am sechsten Spieltag lag der BVB zum vierten Mal 0:1 zurück.

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Bundesliga, 6. Spieltag: BVB - Werder Bremen 2:2 (2:1)

Die Bilder des Bundesliga-Topspiels zwischen Borussia Dortmund und Werder Bremen.
28.09.2019
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Bilder des Bundesliga-Topspiels zwischen Borussia Dortmund und Werder Bremen.© dpa
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Schlagworte Fußball, Bundesliga

Allerdings nicht lange. Zwei Zeigerumdrehungen später jubelte Schwarzgelb. Piszczek fand mit einer Flanke aus dem Halbfeld Mario Götze, der gekonnt zum Ausgleich einköpfte (9.). Danach spielte nur noch Borussia Dortmund, wenn auch teilweise nicht zwingend genug. 73 Prozent Ballbesitz vor der Pause erzeugten zwar große Dominanz, allerdings zunächst keine großen Torchancen. Jadon Sancho prüfte Jiri Pavlenka im Werder-Tor aus 20 Metern (18.), Thorgan Hazard schoss zweimal aus der Distanz drüber (29. und 38.). Ansonsten waren Torabschlüsse Mangelware, weil der BVB in der gefährlichen Zone manchmal zu ungenau, manchmal zu umständlich spielte.

Dahoud vergibt die Chance zum 3:1

Nach 41 Minuten lag der Ball trotzdem zum zweiten Mal im Bremer Tor, weil der BVB die einfache Lösung wählte. Hazard flankte von rechts in den Strafraum und Marco Reus hielt den Kopf hin - 2:1 (41.). Anders als in Frankfurt ging der BVB danach entschlossen aufs dritte Tor. Götze spielte Dahoud im Strafraum wunderbar frei, doch Pavlenka parierte stark und rettete Werder mit nur einem Tor Rückstand in die Pause (45.).

Dahouds ausgelassene Großchance rächte sich nach dem Seitenwechsel. Der BVB hatte den Sack einmal mehr nicht zugeschnürt bekommen gegen einen wackelnden Gegner - und ließ Werder zurück ins Spiel. Erst rettete Piszczek in höchster Not gegen Joshua Sargent, die anschließende Ecke führte allerdings zum Ausgleich. Nuri Sahin brachte den Ball in die Mitte, Sargent gewann am kurzen Pfosten das Kopfballduell gegen Reus und verlängerte, am zweiten Pfosten war Marco Friedl blanker als Studenten-Girokonten am Monatsende - 2:2 (56.).

BVB erhöht den Druck

Favre reagierte, brachte Julian Brandt (67.), Paco Alcacer (72.) und Raphael Guerreiro für Dahoud, Götze und Sancho (80.) - und der BVB erhöhte den Druck. Pavlenka hielt gegen Hakimi, Friedl fälschte Hazards Nachschuss so ab, dass der Ball sich noch um den Pfosten herumdrehte (70.). Alcacer verpasste eine Sancho Flanke haarscharf (73.). Das BVB-Spiel wurde wilder, aber nicht wirklich zwingender. Alcacer vergab kurz vor Schluss die letzte Chance auf drei Punkte. Und am Ende stand ein Remis, das nicht hätte sein müssen - und nicht unbedingt dazu dient, das Gerede über fehlende Mentalität aus Dortmund zu vertreiben.

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