Bender über Özils Flucht und die Bedeutung des Erfolgs

Das Interview

Viele Zeilen waren vor dem BVB-Spiel beim FC Arsenal über Londons neuen Liebling Mesut Özil geschrieben worden. Doch beim 2:1-Sieg der Borussia war es nicht Özil, der die Glanzpunkte setzte, sondern seine Dortmunder Gegenspieler Sven Bender und Nuri Sahin.

LONDON

von Von Matthias Dersch

, 24.10.2013, 07:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
»An mir führt kein Weg vorbei«: Sven Bender (r.) nahm Arsenals Edeltechniker Mesut Özil komplett aus dem Spiel.

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Champions League, 3. Spieltag: FC Arsenal - BVB 1:2 (1:1)

Borussia Dortmunds Mister Champions League hält die Westfalen auf Achtelfinalkurs: Robert Lewandowski hat dem Finalisten der vergangenen Saison den zweiten Saisonsieg in der europäischen Meisterklasse beschert.
22.10.2013
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Die BVB-Profis jubeln mit den Fans.© Foto: DeFodi
Kevin Großkreutz, der den Treffer zum 2:1 vorbereitete, und Sven Bender jubeln mit den Fans.© Foto: DeFodi
Robert Lewandowski jubelt mit den Fans.© Foto: DeFodi
Roman Weidenfeller jubelt mit den Fans.© Foto: DeFodi
Robert Lewandowski jubelt über seinen Treffer zum 2:1.© Foto: dpa
BVB-Torhüter Roman Weidenfeller fliegt am Ball vorbei, Olivier Giroud macht das 1:1.© Foto: dpa
BVB-Trainer Jürgen Klopp (M.) auf der Tribüne.© Foto: dpa
Robert Lewandowski jubelt über seinen Treffer zum 2:1.© Foto: dpa
Vertrat zum zweiten Mal Jürgen Klopp: Zeljko Buvac.© Foto: DeFodi
Olivier Giroud (l.) erzielt das 1:1.© Foto: dpa
Robert Lewandowski (l.) setzt sich gegen Tomas Rosicky durch.© Foto: DeFodi
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (2.v.l.) und Trainer Jürgen Klopp (2.v.r.) auf der Tribüne.© Foto: dpa
Per Mertesacker (r.) ist vor Robert Lewandowski am Ball.© Foto: dpa
BVB-Trainer Jürgen Klopp auf der Tribüne.© Foto: dpa
Henrikh Mkhitaryan (r.) trifft zur Dortmunder Führung.© Foto: dpa
Henrikh Mkhitaryan (r.) bejubelt seinen Treffer.© Foto: dpa
Henrikh Mkhitaryan (l.) trifft zur Dortmunder Führung.© Foto: dpa
Marco Reus (r.) ist vor Kieran Gibbs am Ball.© Foto: dpa
Dortmunder Jubel um Torschütze Henrikh Mkhitaryan (2.v.r.).© Foto: dpa
Sven Bender (r.) im Zweikampf mit Mesut Özil.© Foto: dpa
Arsenal-Coach Arsene Wenger.© Foto: dpa
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Nein, das nicht. Aber dass wir auch Fußball spielen können, ist doch klar. Sonst wären wir im vergangenen Jahr nicht so weit in der Champions League gekommen. Wie stark Arsenal ist, hat man allerdings vor allem gegen Ende der ersten Hälfte gesehen. Da konnten sie das Spiel bestimmen.

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Robert Lewandowski jubelt über seinen Treffer zum 2:1.© Foto: dpa
BVB-Torhüter Roman Weidenfeller fliegt am Ball vorbei, Olivier Giroud macht das 1:1.© Foto: dpa
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Henrikh Mkhitaryan (r.) trifft zur Dortmunder Führung.© Foto: dpa
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Arsenal-Coach Arsene Wenger.© Foto: dpa
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Das stimmt. Wir sind gut hereingekommen, haben zu Beginn vieles richtig gemacht. Durch eine doofe Situation bekommen wir dann das 1:1. Doch wir haben uns davon nicht unterkriegen gelassen und hatten das Spiel bis zur 60. Minute wieder im Griff. Danach hat Arsenal aufgezogen und sehr dominant gespielt. Aber es zeigt, was wir für eine Qualität haben, wenn wir unsere Möglichkeiten so nutzen.

Ja, wir haben wieder unheimlich viel investiert. Dass Kevin Großkreutz nach so einem Aufwand vor dem 2:1 noch den Kopf hochnimmt und den Ball perfekt auf den zweiten Pfosten legt, zeigt, wie gut er drauf war. Lewi macht ihn dann sensationell rein. Und auch danach haben wir nicht aufgehört, sondern nichts mehr zugelassen. Wir haben alles rausgehauen – und das gegen eine sehr, sehr gute Mannschaft. Das zeigt, dass wir einen guten Charakter haben und jeder für den anderen da ist.

Ich würde nicht unbedingt sagen, dass er geflohen ist … (lacht) Aber es ist richtig, er war in der zweiten Hälfte häufig auf der Außenbahn. Man hat dann gemerkt, dass sie auch noch andere Spieler mit hoher Qualität haben, die das Zeug haben, so ein Spiel zu entscheiden. Aber egal wer da kam, wir haben den Laden zusammengehalten. Die niedrige Zahl der Chancen, die Arsenal hatte, zeigt ja, wie gut wir verteidigt haben. In den entscheidenden Momenten waren wir da.

Drei Mannschaften haben sechs Punkte, aber unsere Ausgangslage ist gut, weil wir jetzt erst mal zwei Heimspiele haben. Vergangenes Jahr haben wir gesehen, wie wichtig es ist, die Heimspiele zu gewinnen. Daran wollen wir anknüpfen. Mal schauen, was dann für uns drin ist.

Wir wurden jetzt schon gut empfangen von den Leuten. Wir sind eine sympathische Truppe, spielen guten Fußball. Das würdigen die Engländer.

Wir haben gemerkt, wie sehr sie sich über den Erfolg in London gefreut haben. Sie haben uns über 90 Minuten lautstark angefeuert, ich habe sie eigentlich durchgängig gehört. Diese Jungs sind voll für den Verein da und freuen sich jetzt auf das Derby am Samstag. Mit dem Sieg im Rücken sind sie jetzt vermutlich noch heißer.  

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