Benders Knöchel bereitet Sorge

Umbau droht

Es schien in den vergangenen Spielen ganz so, als habe der BVB seine Stammbesetzung für die Doppel-Sechs gefunden. Jung-Nationalspieler Sven Bender und Kapitän Sebastian Kehl überzeugten gegen Köln (5:0) und Dresden (2:0). Doch in Stuttgart riss das Duo zur Pause auseinander. Für das Champions-League-Spiel gegen Piräus droht ein Umbau.

STUTTGART

von Von Matthias Dersch

, 29.10.2011, 21:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Einsatz gegen Piräus fraglich: Sven Bender.

Einsatz gegen Piräus fraglich: Sven Bender.

  Zur Pause musste Dortmunds Mr. Zuverlässig in der Kabine bleiben. Der Knöchel, der schon nach dem Pokalspiel gegen Dresden Probleme bereitet hatte, ließ keine weiteren Einsatzminuten zu. „Mir ist Mitte der ersten Hälfte der Fuß taub geworden“, erklärte Bender seine frühe Auswechslung. „Ich hatte keine Kontrolle mehr. Und auch jetzt ist das Gefühl im Fuß noch nicht besser geworden.“   Frustriert humpelte der Ex-Sechziger anschließend in Richtung Mannschaftsbus, wissend, dass es für Dienstag mehr als eng werden könnte. Bereits häufiger hatte sich Bender in den vergangenen Wochen angeschlagen durch die Wochen geschleppt – um dann letztlich doch aufzulaufen. Ob eine ähnliche medizinische Wunderheilung auch diesmal möglich ist, schien am Samstag jedoch angesichts der Symptome fraglich.

  In Stuttgart übernahm der junge Moritz Leitner Benders Posten – nicht etwa Ilkay Gündogan. Und der 18-Jährige machte seine Sache gut, schaltete sich immer wieder in die Offensive ein und versuchte auch defensiv, das Beste aus seiner eher schmächtigen Statur zu machen. Gut möglich, dass der Youngster nun auch im wichtigen Spiel gegen Piräus die Chance bekommt, sich von Beginn an zu beweisen.

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