Bestätigt: Deutsche Bank erwirbt keine BVB-Beteiligung

"Längerer Prüfprozess"

Die Deutsche Bank hat sich gegen einen Einstieg beim BVB entschieden. "Der Vorstand der Deutschen Bank hat nach einem längeren Prüfprozess heute einstimmig entschieden, zum jetzigen Zeitpunkt keine Beteiligung an dem Bundesligaklub Borussia Dortmund einzugehen“, bestätigte ein Sprecher des Instituts der dpa.

DORTMUND

, 06.06.2014, 20:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Deutsche Bank steigt vorerst nicht beim BVB ein.

Die Deutsche Bank steigt vorerst nicht beim BVB ein.

Die BVB-Aktie erlebt derzeit einen Höhenflug: In den vergangenen beiden Tagen legte sie um 20 Prozent zu und kostete zum Handelsschluss am Freitag 4,67 Euro. Der Marktwert des Vereins liegt somit bei rund 268 Millionen Euro. Die Aktien befinden sich zu gut 75 Prozent in Streubesitz. Borussia selbst hält gut 7 Prozent. 

Finanz-Geschäftsführer Thomas Treß hatte am Freitag in einem Interview mit der "WAZ" erklärt, dass er die BVB-Aktie für unterbewertet halte. "gehen von einem wahren Wert der Aktie von über fünf Euro aus", sagte Treß.

Borussia Dortmund hatte zuletzt glänzende Zahlen geschrieben und sich sportlich hinter dem FC Bayern München als Nummer zwei im deutschen Fußball etabliert. 305 Millionen Euro Umsatz und 51,2 Millionen Euro Gewinn bedeuteten im vergangenen Geschäftsjahr (2012/2013) Vereinsrekord. 

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