Bosz: In Stuttgart als richtige Mannschaft auftreten

BVB hofft auf Trendwende

Der BVB steht vor einer wegweisenden Woche. Freitag in Stuttgart, dann kommt Tottenham, es folgt das Revierderby. Trainer Peter Bosz hofft nach einer intensiven Trainingswoche auf die Trendwende.

DORTMUND

, 15.11.2017, 14:53 Uhr / Lesedauer: 3 min
Hofft auf die Trendwende beim BVB: Trainer Peter Bosz.

Hofft auf die Trendwende beim BVB: Trainer Peter Bosz. © Kirchner

Auf der Pressekonferenz am Mittwoch sprach der Niederländer über...


… die Stimmung bei Pierre-Emerick Aubameyang:
"Er hat sehr oft getroffen, leider zuletzt nicht in den Spielen. Aber er ist positiv drauf."


… die wichtigen nächsten Spiele:
"Wir konnten während der Länderspiel-Pausen oftmals nur mit vier oder fünf Spielern trainieren, das war diesmal deutlich besser. Ich hatte 12, 13 Spieler da, Auba und Christian Pulisic waren zum Beispiel da, das hat ihnen geholfen und uns auch. Wir haben hohe Intensitäten trainieren können, offensive und defensive Dinge. Ich bin optimistisch, dass sich das auszahlen wird."

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… die Verfassung der Nationalspieler: "Ömer Toprak ist mit einer leichten Knieverletzung zurückgekehrt, er soll aber am Donnerstag trainieren. Es sind noch nicht alle Spieler wieder zurück, ich habe aber bislang von keinem gehört, dass etwas nicht in Ordnung ist."


… Mario Götzes Einsatz gegen Frankreich:
"Er hat heute Morgen mittrainiert, weil er ja gegen Frankreich nur kurz gespielt hat. Ich war selbst im Stadion, er hat ja am Ende noch mit dazu beigetragen, dass Deutschland das Jahr 2017 ohne Niederlage beendet."


… seine Erwartungen an das Spiel in Stuttgart: "Nicht nur Ergebnisse, auch die Spielweise meiner Mannschaft hat mich zuletzt meistens nicht froh gemacht. Stuttgart macht es sehr gut, vor allem zu Hause. Wir müssen als richtige Mannschaft auftreten."


… die Besetzung der zweiten Torwart-Position im Sommer:
"Das ist im Sommer. Wir sind jetzt im November, ich bin momentan mit vielen Dingen beschäftigt, von daher habe ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht. Roman Weidenfeller ist ja noch da, er hat im Testspiel gegen Bochum sehr gut gespielt."

… die vielen Änderungen der Viererkette: "Es stimmt, ich habe oft gewechselt, meistens musste ich, denn eigentlich ist das nicht mein Stil."


… die Einsatzchancen von Neven Subotic: "Er hat in Frankfurt gespielt und das dort sehr souverän gemacht. Wenn ich ihn brauche, wird er da sein. Eine seiner größten Qualitäten ist sein Charakter."


… die Situation von Andre Schürrle: "Er hat 90 Minuten gegen Bochum gespielt, das war wichtig für ihn. Er ist bereit. Er hatte eine unglückliche Vorbereitung, war verletzt und dann nochmal verletzt. Aber jetzt ist er wieder da."


… die Stuttgarter Heimstärke: "Ich weiß das natürlich. Auswärts haben sie nicht viel geholt. Sie haben eine sehr junge Mannschaft, vielleicht liegt es daran, dass zu Hause die Unterstützung der Fans hilft. Sie lassen wenig Torschüsse zu, stehen häufig mit einer Fünferkette und der Doppel-Sechs davor. Da sind sie gut organisiert."

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… die Besetzung der Sechser-Position: "Ich habe ja eben gesagt, dass ich gerne eine feste Aufstellung habe. In Zukunft wird auch auf der Sechs hoffentlich ein Spieler deutlich mehr Zeiten bekommen. Wer das sein wird, weiß ich aber noch nicht."


… größer werdenden Druck: "In drei Wochen hat sich sehr viel sehr schnell geändert. Wenn man nicht gewinnt, kommt Gegenwind, das spürt man schon. Die Situation ist für mich aber vielmehr eine Herausforderung, den Wind wieder zu drehen. Und ich bin sicher, dass wir das schaffen werden."


… den Ex-Dortmunder Hannes Wolf: "Ich habe ihn mal hier in Dortmund beim Essen getroffen, da haben wir kurz gesprochen. Ich weiß, dass er hier sehr erfolgreich in der Jugend gearbeitet hat, aber ich kenne ihn als Trainer nicht."


… seine Eingewöhnung in Dortmund: "Ich war jetzt zum ersten Mal wieder bei meinen Kindern in Holland. Da ist mein Herzensplatz, aber wir fühlen uns sehr wohl in Dortmund und sind sehr gerne hier."

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