BVB-Coach Klopp: Es gibt Borussia nur "all inclusive"

Stimmen aus Madrid

Jubel, Trubel, Herzattacke: Das sagten die Borussen nach dem Spiel in Madrid.

dortmund

von Aufgezeichnet von Matthias Dersch

, 01.05.2013, 11:01 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Coach Jürgen Klopp steht mit seinem Team im Finale der Champions League. Foto: Alberto Martin

BVB-Coach Jürgen Klopp steht mit seinem Team im Finale der Champions League. Foto: Alberto Martin

"Es ist ein riesiger Schritt für den Verein. Ich hatte in der 80. Minute schon gedacht, dass wir eigentlich im Finale sein müssten. Dann rappelt es. Ich stand kurz vor der Herzattacke."  

"Wir können nur dramatisch. Nach dem 0:2 bin ich abgehauen, bin auf die Toilette gegangen und habe mich eingeschlossen. Es ist noch nie passiert, aber ich konnte nicht mehr."  

"Es war ein hartes Stück Arbeit. Wir hatten in ein paar Situationen sehr viel Glück. Am Ende war es ein reines Nervenspiel. Im Finale zu stehen ist ein wahnsinniges Gefühl."  

"Es fühlt sich sehr gut an. Wir haben Großes geleistet. Es war nicht unser bestes Spiel, aber wir müssen hier bestehen. Das hat die Mannschaft gut gemacht. Mein Gott, wir sind in Wembley!"  

"Real hat nicht mehr ans Weiterkommen geglaubt, niemand im Stadion hat das. Dann fällt das 1:0 viel zu einfach, danach kam bei 70.000 Menschen der Glauben zurück. Das Finale ist ein großer Erfolg. Es ist etwas zu groß, um das in einer Stunde begriffen zu haben."  

"Wir haben nach den zwei Meisterschaften und dem Pokalsieg noch einen draufgesetzt. Ich muss mich zwicken. Wembley ist ein absolutes Highlight."  

"Für Fußball-Deutschland wäre es ein Traum, wenn Bayern nachzieht. Unser Spiel sollte für sie eine Warnung sein. Aber ich denke, dass sie so gefestigt sind, dass sie sich das nicht mehr nehmen lassen."  

"Ich bin in diesem Spiel geschätzt um 20 Jahre gealtert. Das hat nicht nur Nerven gekostet, sondern war auch harte Arbeit."

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