BVB feiert Derbysieg ausgelassen - Eklat wegen Pyrotechnik

Klopp: "Harte Arbeit"

Der 3:1-Derbysieg des BVB auf Schalke war laut Klopp "brutal harte Arbeit". Dortmund feiert ausgelassen mit seinen Fans, die zuvor mit Pyrotechnik und Randale für einen Eklat gesorgt hatten. Beim geschlagenen Reviernachbarn herrscht Katerstimmung.

GELSENKIRCHEN

von Von Ulli Brünger (dpa)

, 27.10.2013, 09:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die BVB-Profis bejubeln den Derbysieg auf Schalke.

Die BVB-Profis bejubeln den Derbysieg auf Schalke.

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10. Spieltag: FC Schalke 04 - BVB 1:3 (0:1)

Borussia Dortmund hat sich für die beiden Derby-Niederlagen der Bundesliga-Vorsaison gegen den Nachbarn Schalke 04 erfolgreich revanchiert und bleibt nach dem 3:1 (1:0 erster Verfolger von Bayern München.
26.10.2013
/
Nuri Sahin (l.) jubelt mit Henrikh Mkhitaryan und Mats Hummels über sein erstes Saisontor.© Foto: DeFodi
BVB-Trainer Jürgen Klopp (l.) jubelt mit seinen Spielern.© Foto: dpa
Jakub Blaszczykowski (l.) sorgte mit seinem Treffer zum 3;1 für die Vorentscheidung. © Foto: dpa
Kevin Großkreutz bejubelt den Derbysieg.© Foto: DeFodi
Roman Weidenfeller bejubelt den Derbysieg.© Foto: DeFodi
Die Dortmunder Spieler bejubeln den Derbysieg.© Foto: DeFodi
Die Dortmunder Spieler bejubeln den Derbysieg.© Foto: DeFodi
Die Dortmunder Spieler bejubeln den Derbysieg.© Foto: DeFodi
Die Dortmunder Spieler bejubeln den Derbysieg.© Foto: DeFodi
Max Meyer (l.) erzielte kurz nach seiner Einwechslung den Schalker Anschlusstreffer.© Foto: dpa
Jakub Blaszczykowski jubelt nach seinem Treffer zum 3:1.© Foto: DeFodi
Luftduell zwischen Robert Lewandowski und Joel Matip.© Foto: dpa
Rauchschwaden im Dortmunder Fanblock.© Foto: dpa
Massiver Polizeieinsatz im Dortmunder Fanblock.© Foto: dpa
Nuri Sahin (M.) markiert das 2:0.© Foto: DeFodi
Die Torschützen Nuri Sahin (L.) und Henrikh Mkhitaryan jubeln mit Mats Hummels.© Foto: DeFodi
Schalke-Trainer Jens Keller ärgert sich über den verschossenen Elfmeter.© Foto: dpa
BVB-Trainer Jürgen Klopp.© Foto: dpa
Nuri Sahin (r.) behauptet sich gegen Kevin-Prince Boateng.© Foto: dpa
Christian Fuchs (l.) tröstet Kevin-Prince Boateng nach dem verschossenen Elfmeter.© Foto: dpa
Roman Weidenfeller (l.) jubelt nach seinem gehaltenen Elfmeter.© Foto: dpa
Kevin-Prince Boateng nach seinem verschossenen Elfmeter.© Foto: dpa
Marcel Schmelzer (r.) kann Adam Szalai nur per Foul stoppen.© Foto: dpa
Kevin-Prince Boateng (r.) scheitert mit seinem Elfmeter an Roman Weidenfeller.© Foto: dpa
Torschütze Pierre-Emerick Aubameyang (M.) jubelt mit Vorlagengeber Marco Reus und Kevin Großkreutz.© Foto: DeFodi
Torschütze Pierre-Emerick Aubameyang (M.) jubelt mit Vorlagengeber Marco Reus und Kevin Großkreutz.© Foto: DeFodi
Dortmunder Jubel über den Führungstreffer (v.l.): Marco Reus, Marcel Schmelzer, Torschütze Pierre-Emerick Aubameyang und Kevin Großkreutz.© Foto: dpa
Robert Lewandowski (r.) setzt sich gegen Roman Neustädter durch.© Foto: dpa
Kevin Großkreutz (r.) behauptet den Ball gegen Sead Kolasinac (M.) und Christian Fuchs.© Foto: DeFodi
Pierre-Emerick Aubameyang (Nummer 17) trifft zur Dortmunder Führung.© Foto: DeFodi
Die Polizei im Fanblock.© Foto: DeFodi
Gute Laune vor dem Anpfiff: BVB-Trainer Jürgen Klopp (r.) und Schalke-Coach Jens Keller.© Foto: DeFodi
Pyrotechnik aus dem Dortmunder Fanblock.© Foto: DeFodi
Pyrotechnik im Dortmunder Fanblock.© Foto: DeFodi
Mehrere Plexiglasscheiben wurden aus der Verankerung gelöst.© Foto: DeFodi
Kevin Großkreutz (l.) blockt den Pass von Christian Fuchs ab.© Foto: DeFodi
Nuri Sahin (l.) im Zweikampf mit Kevin-Prince Boateng.© Foto: DeFodi
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Die Pleite am Samstag war zwar keine Demontage, aber verdient war sie allemal. Weil der BVB reifer ist in seiner Spielanlage, mehr läuft und schneller kombiniert. "Es war brutal harte Arbeit für alle. Die Spieler mussten mit sich selber und dem Gegner kämpfen", gestand Jürgen Klopp dennoch. Da auch der BVB-Coach sichtlich geschafft war nach dem "superintensiven Spiel", fiel dessen Analyse eher nüchtern als überschwänglich aus. "3:1 hier zu gewinnen ist außergewöhnlich. Aber Schalke hat uns Probleme bereitet. Es war eng, so wie ein Derby sein muss. Dementsprechend zufrieden sind wir."

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Borussia Dortmund hat sich für die beiden Derby-Niederlagen der Bundesliga-Vorsaison gegen den Nachbarn Schalke 04 erfolgreich revanchiert und bleibt nach dem 3:1 (1:0 erster Verfolger von Bayern München.
26.10.2013
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Nuri Sahin (l.) jubelt mit Henrikh Mkhitaryan und Mats Hummels über sein erstes Saisontor.© Foto: DeFodi
BVB-Trainer Jürgen Klopp (l.) jubelt mit seinen Spielern.© Foto: dpa
Jakub Blaszczykowski (l.) sorgte mit seinem Treffer zum 3;1 für die Vorentscheidung. © Foto: dpa
Kevin Großkreutz bejubelt den Derbysieg.© Foto: DeFodi
Roman Weidenfeller bejubelt den Derbysieg.© Foto: DeFodi
Die Dortmunder Spieler bejubeln den Derbysieg.© Foto: DeFodi
Die Dortmunder Spieler bejubeln den Derbysieg.© Foto: DeFodi
Die Dortmunder Spieler bejubeln den Derbysieg.© Foto: DeFodi
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Max Meyer (l.) erzielte kurz nach seiner Einwechslung den Schalker Anschlusstreffer.© Foto: dpa
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Nuri Sahin (M.) markiert das 2:0.© Foto: DeFodi
Die Torschützen Nuri Sahin (L.) und Henrikh Mkhitaryan jubeln mit Mats Hummels.© Foto: DeFodi
Schalke-Trainer Jens Keller ärgert sich über den verschossenen Elfmeter.© Foto: dpa
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Nuri Sahin (r.) behauptet sich gegen Kevin-Prince Boateng.© Foto: dpa
Christian Fuchs (l.) tröstet Kevin-Prince Boateng nach dem verschossenen Elfmeter.© Foto: dpa
Roman Weidenfeller (l.) jubelt nach seinem gehaltenen Elfmeter.© Foto: dpa
Kevin-Prince Boateng nach seinem verschossenen Elfmeter.© Foto: dpa
Marcel Schmelzer (r.) kann Adam Szalai nur per Foul stoppen.© Foto: dpa
Kevin-Prince Boateng (r.) scheitert mit seinem Elfmeter an Roman Weidenfeller.© Foto: dpa
Torschütze Pierre-Emerick Aubameyang (M.) jubelt mit Vorlagengeber Marco Reus und Kevin Großkreutz.© Foto: DeFodi
Torschütze Pierre-Emerick Aubameyang (M.) jubelt mit Vorlagengeber Marco Reus und Kevin Großkreutz.© Foto: DeFodi
Dortmunder Jubel über den Führungstreffer (v.l.): Marco Reus, Marcel Schmelzer, Torschütze Pierre-Emerick Aubameyang und Kevin Großkreutz.© Foto: dpa
Robert Lewandowski (r.) setzt sich gegen Roman Neustädter durch.© Foto: dpa
Kevin Großkreutz (r.) behauptet den Ball gegen Sead Kolasinac (M.) und Christian Fuchs.© Foto: DeFodi
Pierre-Emerick Aubameyang (Nummer 17) trifft zur Dortmunder Führung.© Foto: DeFodi
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Gute Laune vor dem Anpfiff: BVB-Trainer Jürgen Klopp (r.) und Schalke-Coach Jens Keller.© Foto: DeFodi
Pyrotechnik aus dem Dortmunder Fanblock.© Foto: DeFodi
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Mehrere Plexiglasscheiben wurden aus der Verankerung gelöst.© Foto: DeFodi
Kevin Großkreutz (l.) blockt den Pass von Christian Fuchs ab.© Foto: DeFodi
Nuri Sahin (l.) im Zweikampf mit Kevin-Prince Boateng.© Foto: DeFodi
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Ungeachtet der beschämenden Begleitumstände mit verspätetem Spielbeginn sowie Randale, Vandalismus und Zündeleien von Dortmunder Chaoten, deren Verhalten beim 143. Nachbarduell von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke als "asoziales Verhalten" gegeißelt wurde, sendete der BVB noch aus der Kabine per Twitter Jubelbilder der feiernden Profis. "Ein Derbysieg ist immer etwas ganz Besonderes, auch noch nach so vielen Jahren", schwärmte Roman Weidenfeller.

Der Borussen-Torwart hatte mit dem gegen Ex-Mitspieler Kevin-Prince Boateng gehaltenen Elfmeter (30.) großen Anteil am ersehnten Erfolg. Schließlich hätte die Partie nach Pierre-Emerick Aubameyangs früher Führung (14.) womöglich mit dem 1:1-Ausgleich einen anderen Verlauf genommen.Doch Schalkes Mittelfeldstar scheiterte am gut reagierenden Weidenfeller, der seine gelungene Parade auch auf gemeinsame Trainingseinheiten zurückführte. "Es ist immer schwer, gegen einen Schützen anzutreten, mit dem man mal zusammen gespielt hat. Man kennt sich aus dem Training, wir haben auch oft Elfmeter geübt. Davon habe ich profitiert", sagte Weidenfeller, der vier seiner letzten acht Strafstöße entschärfte.

Es war eine Schlüsselszene, und mit dem herrlichen 2:0 von Nuri Sahin (51.) kurz nach der Pause schien alles gelaufen. Doch Schalke bäumte sich auf und kam durch seinen derzeit Besten zurück, der zuvor eine Stunde auf der Bank schmorte. Der Kurzauftritt des 18 Jahre alten Max Meyer, der mit dem Anschlusstor (63.) nochmal für Spannung sorgte, nötigte selbst Klopp Respekt ab. "Die Einwechslung von Meyer hat sehr gut gezogen, er hat richtig Betrieb gemacht und sich intelligent zwischen den Ketten bewegt", lobte Klopp. Erlöst wurde er erst durch den klug ausgespielten Konter über den überragenden Henrich Mkhitaryan, den der eingewechselte Jakub Blaszczykowski (74.) eiskalt abschloss. "Das war eine harte Woche mit drei wichtigen Spielen. Der Derbysieg ist toll, so müssen wir weitermachen", sagte Mkhitaryan. Mit dem prestigeträchtigen dritten Erfolg binnen sieben Tagen zementierte der Ex-Meister seine Rolle als Hauptverfolger des FC Bayern und vergrößerte den Vorsprung auf den Gelsenkirchener Möchtegern-Rivalen auf elf Punkte.

Die verletzungsgebeutelten Knappen müssen einsehen, dass die ersten drei Plätze in dieser Spielzeit für sie wohl unerreichbar bleiben. Hinter den Bayern (26 Punkte), BVB und Bayer Leverkusen (je 25) klafft bereits eine erhebliche Lücke, die kaum mehr zu schließen ist. "Es geht für uns um Platz vier. Die anderen sind enteilt", sagte Horst Heldt realistisch.Allerdings sträubte sich Schalkes Manager, auch den BVB zu den Teams zu zählen, die qualitätsmäßig "meilenweit entfernt" sind. Da nannte Heldt nur die Bayern und Chelsea, gegen die man am Dienstag mit 0:3 unterlegen war. "Die haben ganz andere Voraussetzungen. Selbstverständlich ist da ein Qualitätsunterschied", sagte Heldt, der sich dann immerhin zu einer Tatsachenfeststellung durchrang: "Dortmund war in den vergangenen Jahren erfolgreicher als wir." Und es scheint, als solle sich daran so schnell nichts ändern.

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