BVB gegen Paris: Dortmund erwartet eine Atmosphäre „wie ein Abschlusstraining“

Champions League

Der BVB wird am Mittwoch in Paris erstmals Teil eines Geisterspiels. Lucien Favre kann sich mit dem Gedanken nur schwer anfreunden - das sportliche Ziel bleibt dennoch hoch.

Dortmund

, 10.03.2020, 14:39 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kann sich mit dem Gedanken eines Geisterspiels nur schwer anfreunden: BVB-Trainer Lucien Favre.

Kann sich mit dem Gedanken eines Geisterspiels nur schwer anfreunden: BVB-Trainer Lucien Favre. © Groeger

Unter dem Eindruck der sich verschärfenden Vorsichtsmaßnahmen wegen des Coronavirus ist Borussia Dortmund am Dienstagmittag nach Paris aufgebrochen und landete nach rund einstündigem Flug auf dem kleinen Regionalflughafen Le Bourget. Spieler und Verantwortliche versuchen sich bestmöglich „auf eine komische Atmosphäre“ (Sebastian Kehl) vorzubereiten.

BVB-Trainer Lucien Favre verfügt über Geisterspiel-Erfahrung

Erstmals in der Geschichte wird der BVB Teil eines Geisterspiels sein. Zuschauer beim Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League werden im Pariser Prinzenpark nicht zugelassen, auch große Teile der Medien bleiben außen vor. Das macht für Gastgeber Paris Saint-Germain, aber auch die Borussia diese wichtige Partie zu einer Besonderheit.

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Der BVB auf dem Weg zum Champions-League-Spiel in Paris

Der BVB auf dem Weg nach Paris - hier gibt's die Bilder vom Dortmund Airport.
10.03.2020
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Der BVB auf dem Weg nach Paris.© Groeger
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Lucien Favre hat als einziger aus dem Umfeld der Mannschaft Erfahrungen mit Geisterspielen. Als Trainer von Servette Genf „hatte ich mal eine Partie gegen Sion“, sagte Favre vor dem Abflug. Das sei „sehr komisch“ gewesen. Als Favre am Sonntag das italienische Spitzenspiel Juventus Turin gegen Inter Mailand, das ebenfalls ohne Fans stattfand, einschaltete, hatte er nach zwei Minuten „keine Lust mehr.“

Sebastian Kehl sieht Borussia Dortmund „gewappnet“

Die Vorbereitung wird beeinflusst von den ungewöhnlichen Umständen, an die sich der BVB und auch andere Bundesligisten wohl gewöhnen müssen. Am Samstag findet auch das Derby gegen Schalke ohne Fans statt, die vorbeugenden Maßnahmen zur Eindämmung des Virus könnten sogar bis zum Liga-Kracher gegen die Bayern am 4. April andauern.

„Wie ein Abschlusstraining“, fürchtet Lizenzspieler-Chef Sebastian Kehl, werde sich das anfühlen. „Aber wir sind gewappnet, wir haben gezeigt, dass wir gegen Paris sehr gut verteidigen können.“ Favre forderte seinen BVB dazu auf, nicht „nur zu verteidigen. Wir müssen normal spielen.“ Die besondere Atmosphäre verlange auch „eine besondere mentale Vorbereitung.“

BVB muss auf Marco Reus und Thomas Delaney verzichten

Während der BVB „nur“ ohne die noch verletzten Marco Reus und Thomas Delaney nach Paris reiste und Favre ansonsten die freie Wahl hat, geht die Elf von Thomas Tuchel extrem gehandicapt in die Partie. Marco Verratti und Thomas Meunier fehlen gesperrt. Beim Abschlusstraining am Dienstagmittag fehlte Kylian Mbappe, sein Einsatz wackelt aufgrund einer starken Erkältung.

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