BVB II: Dichtes Gedränge in Schwarzgelb

DORTMUND Borussia Dortmunds Regionalliga-Mannschaft droht in der kommenden Saison ein dichtes Gedränge – im Ü-23-Bereich könnten sich gleich sechs Spieler in Schwarzgelb versammeln; doch nur drei Borussen, die älter als 23 Jahre sind, dürfen gleichzeitig mitwirken.

von Von Harald Gehring

, 27.06.2008, 18:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Einer der Besten: Sebastian Hille

Einer der Besten: Sebastian Hille

Torhüter Lukas Kruse, die Defensivspieler Markus Brzenska, Martin Amedick, Daniel Gordon sowie die offensiven Lars Ricken und Sebastian Hille sind die „Oldtimer“, die keineswegs aufs Altenteil wollen. „Das sieht auf den ersten Blick sicherlich etwas mächtig aus.

Aber man muss auch wissen, dass zunächst einmal Markus und Martin zum Profi-Aufgebot gehören. Vielleich gilt das sogar für Lars“, sagt Sebastian Hille, einer der „Betroffenen“.

Hille und Ricken auf Mallorca

Hille hat gerade einen einwöchigen Mallorca-Urlaub beendet. „Gemeinsam mit Lars Ricken und unserem Physio Thomas Zetzmann haben wir dort Fitness-Ferien absolviert. Lars und ich hatten in der Schlussphase der letzten Punkterunde erhebliche Blessuren. Das ist jetzt ausgestanden, ich freue mich schon auf die Vorbereitung, die für uns am 7. Juli beginnt“, berichtet der Stürmer, der sich abgesehen vom „Ü-23-Problem“ auch noch mit dem Konkurrenzdruck im Borussen-Angriff auseinandersetzen muss.

Dortmunds Neuzugänge Bayram Sadrijaj und Christopher Kullmann stehen ebenso bereit wie Marco Schneider aus der eigenen A-Jugend. Dazu kommen wie in der letzten Saison neben Hille noch Denis Omerbegovic, Sebastian Tyrala und Yasin Öztekin.

Viele Alternativen

„Da bieten sich schon viele Alternativen an. Aber es macht für mich jetzt wenig Sinn, darüber großartig zu sinnieren. In der Vorbereitung wird unser Trainer Theo Schneider viele Varianten ausprobieren. Anschließend entscheidet er über unsere taktische Ausrichtung“, sagt Hille. Und der Stürmer darf hoffen, dass in Zukunft offensiver gespielt wird.

In der künftigen Regionalliga muss der BVB mehr auf den „Vorwärtsgang“ setzen. Das erhöht wohl den Konkurrenzdruck, doch eine gute Mischung aus Erfahrung und jungem Draufgängertum schadet nicht.

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