BVB II gewinnt auswärts mit 4:2

Nachholspiel in Trier

Borussia Dortmund II bleibt die Mannschaft der Stunde in der Fußball-Regionalliga West: Am Mittwochabend gewann das Team von Trainer David Wagner sicher mit 4:2 bei Eintracht Trier, baute seine Serie auf zehn Siege aus letzten elf Spielen aus und bleibt weiter in Schlagdistanz zur Tabellenspitze.

TRIER

von Von Andreas Arens

, 28.03.2012, 21:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
Marvin Bakalorz gewann mit dem BVB II.

Marvin Bakalorz gewann mit dem BVB II.

Eintracht Trier und die Borussen trennte vor dem Nachholspiel im Moselstadion tabellarisch zwar nur ein Platz, auf dem Rasen waren die Gäste den personell arg geschwächten Hausherren zumindest in der ersten Hälfte aber um Längen voraus.BVB übernimmt früh das Kommando Von Beginn an übernahm der BVB das Kommando. Schon in der zehnten Minute die Führung der Gäste: Mario Vrancic zog eine Flanke an den langen Pfosten, wo Ivan Paurevic ungehindert zum 0:1 einlochen konnte. Rico Benatelli (12.), Marvin Ducksch (19.), Jonas Hofmann (23.), Konstantin Fring (24.): Bevor es die Schützlinge von David Wagner etwas ruhiger angehen ließen, hätten sie schon weitaus höher führen können - ja: müssen. Dem Kombinationswirbel der Schwarzgelben hatte die Eintracht, bei der zehn Akteure verletzt, angeschlagen oder gesperrt waren, die aber auch kämpferisch kaum präsent war, nichts entgegen zu setzen. Die 100 BVB-Fans unter den 1522 Besuchern mussten indes bis zur Nachspielzeit in Hälfte eins warten, ehe das 0:2 fiel. Nach einer von Mario Vrancic kurz getretenen Ecke war der aufgerückte Außenverteidiger Marcel Halstenberg zur Stelle und köpfte ungehindert ein (45.+2).Trier mit mehr Engagement Mit deutlich mehr Engagement kam Trier aus der Kabine. Jeremy Karikaris Schuss aus der zweiten Reihe bedeutete die erste Chance der Hausherren im gesamten Spiel (46.). Wenig später drückte Fabian Zittlau im Anschluss an eine Ecke von Fahrudin Kuduzovic  den Ball zum 1:2 über die Linie (49.). Das Aufbäumen des Ex-Zweitligisten entpuppte sich als Strohfeuer. Der alte Abstand war in der 61. Minute wieder hergestell. Marvin Bakalorz wurde im Strafraum von Zittlau gestoppt, der Trierer klärte die Kugel aber zu Hofmann, der cool zum 1:3 abschloss.Gefühlvoller Heber Marvin Ducksch überlistete während eines Laufduells mit Denny Herzig mit einem gefühlvollen Heber SVE-Schlussmann Poggenborg zum 1:4 (79.). Nach einem Foulspiel von Paurevic an Holger Knartz entschied Schiedsrichter Timo Ide aus dem hessischen Frielendorf auf Elfmeter; Kuduzovic verwandelte zum 2:4-Endstand (82.). BVB-Coach David Wagner freute sich über einen „hoch verdienten Sieg. Wir haben die Räume, die uns Trier anbot, in der ersten Hälfte gut genutzt. Unsere 2:0-Führung war eigentlich zu niedrig. Die körperliche Überlegenheit der Trierer kam zu Beginn der zweiten Hälfte zum Vorschein. Dann hatten wir das Geschehen aber wieder ganz fest im Griff.“  

BVB II: Focher – Fring (86. Schnier), Paurevic, Terzic, Halstenberg – Bakalorz, Vrancic – Hofmann, Benatelli, Baykan (79. Soltanpour) – Ducksch (90+1 Silaj).
Tore: 0:1 Paurevic (10.), 0:2 Halstenberg (45.+2), 1:2 Zittlau (49.), 1:3 Hofmann (61.), 1:4 Ducksch (79.), 2:4 (82.)
Zuschauer: 1522

 

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