BVB II will gegen Trier ersten Heimsieg einfahren

Vollgas ohne Ende

Vor der Saison geizte der Klub aus dem Südwesten keineswegs mit ambitionierten Zielen. Am Sonntag kassierte Eintracht Trier jedoch die erste Heimniederlage. Freitag (19 Uhr, Rote Erde) gastiert der Tabellenzweite in Dortmund.

DORTMUND

von Von Harald Gehring

, 25.08.2011, 22:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Florian Hübner (l.) muss sich wie Tim Treude einem Belastungstest unterziehen. Beide hoffen auf ihre Einsätze.

Florian Hübner (l.) muss sich wie Tim Treude einem Belastungstest unterziehen. Beide hoffen auf ihre Einsätze.

„Wir haben sie mehrmals beobachtet. Die Niederlage zuletzt gegen Schalke sollte niemand überbewerten. Die Eintracht wird sich auch bei uns nicht verstecken“, sagt Wagner. Das wird sich wohl bewahrheiten. Auf der Eintracht-Internetseite fordert Triers 1:0-Torschütze Thomas Kraus: „Am Freitag müssen wir von der ersten bis zur letzten Minute dazwischen hauen, so überzeugen und dann die Punkte mitnehmen.“ Eine klare Ansage, auf die sich die Borussen einstellen müssen. David Wagner setzt dem entgegen: „Wir müssen wieder unser Limit erreichen. Das können wir aber nur, wenn wir Vollgas ohne Ende geben. Wir wollen unsere ersten Heimpunkte einspielen.“ Ob die Borussen allerdings in Bestbesetzung auflaufen, klärt sich erst am Spieltag.

Tim Treude und Florian Hübner verzichteten Donnerstag noch aufs Training. Freitagmorgen unterziehen sich beide einem Härtetest. Überstehen sie ihn schmerzfrei, spielen sie. Konstantin Fring hat sich derweil problemfrei ins Mannschaftstraining eingefügt. „Vielleicht gehört er bereits zum Kader, aber eine Option ist er erst am nächsten Dienstag beim Spiel in Wiedenbrück“, betont Dortmunds Coach. Fring hat allerdings beim letzten Laktat-Test sehr gute Werte aufgewiesen, so dass er möglicherweise im Notfall doch eingewechselt werden könnte. Offen ist auch, welche Verstärkung aus dem Bundesliga-Aufgebot zur Zweiten stößt. Erster Kandidat ist wie immer Marc Hornschuh, ein weiterer könnte erneut Moritz Leitner sein.

Fest eingeplant im defensiven Mittelfeld ist dagegen Ivan Paurevic. Seine guten Leistungen verhalfen ihm zu einer weiteren Nominierung für die kroatische U 21 (Spiel gegen die Schweiz). Ab Montag steht er dem BVB für eine Woche nicht zur Verfügung. Bis dahin wollen die Borussen allerdings ihren ersten Heimsieg eingefahren haben. Die Marschroute hat Trainer David Wagner bereits festgelegt – Vollgas ohne Ende.

 

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