BVB im Schongang zum Sieg

Ohne Mühe

Der BVB hatte am Samstag keine Mühe, die SpVgg Greuther Fürth mit 3:1 (3:1) zu schlagen. Spöttische Stimmen behaupteten gar, am gestrigen Morgen hätten noch immer ein paar Fans auf den Tribünen des Signal-Iduna-Parks gesessen und friedlich vor sich hin geschlummert.

DORTMUND

von Von Matthias Dersch

, 18.11.2012, 20:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Götze begeistert mit seiner Kunst die Fans in Dortmund.

Götze begeistert mit seiner Kunst die Fans in Dortmund.

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Fußball-Bundesliga: BVB - Greuther Fürth

Die Bilder vom Spiel des BVB gegen Greuther Fürth.
17.11.2012
/
Mario Götze, Marcel Schmelzer, Robert Lewandowski, Mats Hummels und Ilkay Gündogan jubeln nach dem 1:0 durch Lewandowski.© dpa
Mats Hummels und Fürths Ilir Azemi springen zum Kopfball.© dpa
Der Trainer und sein Spielgestalter: Jürgen Klopp umarmt Mario Götze nach der Auswechslung.© dpa
Sie sind völlig fertig: Fürths Christopher Nöthe, Lasse Sobiech und Edgar Prib.© dpa
Roman Weidenfeller schimpft mit seinen Mitspielern Mats Hummels (M) und Marcel Schmelzer.© dpa
Erneute Führung durch Robert Lewandowski: 2:1 in der 15. Minute.© DeFodi
Mario Goetze bejubelt hier seinen Treffer zum 3:1 mit Marco Reus und Kevin Grosskreutz.© DeFodi
Torwart Max Grün liegt schon am Boden, Sobiech rutscht auch gleich vorbei - und Mario Götze trifft zum 3:1.© dpa
Mario Götze, Marcel Schmelzer, Robert Lewandowski und Ilkay Gündogan jubeln über das 3:1.© dpa
Mario Götze spielte stark gegen Greuther Fürth - und er krönte seine Leistung mit dem 3:1.© dpa
Durcheinander im Strafraum - Robert Lewandowski (r.) bedankt sich mit seinem Tor zum 1:0.© dpa
Verdienter Jubel nach dem 1:0: Robert Lewandowski (l) und Ivan Perisic.© dpa
Edgar Prib versucht hier, gegen Sven Bender den Ball zu behaupten.© dpa
Auch hier wieder der Zweikampf zwischen Sven Bender und Edgar Prib.© dpa
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Sein Eindruck trügte nicht. Nach einer turbulenten ersten Hälfte, in der der BVB durch Robert Lewandowski früh mit 1:0 in Führung gegangen war (3.), aber fast postwendend den Ausgleich durch Zoltan Stieber (5.) hinnehmen musste, beschränkten sich die 22 Spieler auf dem Feld nach dem Seitenwechsel auf pure Ergebnisverwaltung. Dortmund musste dem 2:1 durch Lewandowski (15., Strafstoß nach Foul an Jakub Blaszczykowski) und dem sagenhaften 3:1 von Mario Götze (42.), der erst zwei Fürther ins Leere fliegen ließ und dann lässig einschob, keine weiteren Tore folgen lassen. Der Aufsteiger aus Fürth konnte nicht. „Wir sind für jeden Fehler gnadenlos bestraft worden“, erklärte Fürths Trainer Mike Büskens nach der Partie – und die in Hälfte eins gemachten Patzer vor den Gegentoren reichten ihm offenbar so umfassend, dass er seiner Mannschaft auftrug, die Borussen nicht weiter zu ärgern.

Entspannt konnte deshalb BVB-Trainer Jürgen Klopp seiner Elf beim Kräfteschonen zuschauen. „Ich bin sehr glücklich“, sagte der 45-Jährige hinterher. Man habe in der ersten Hälfte den spektakulären Teil gesehen, in der zweiten den abgeklärten. „Da haben wir es reif aussehen lassen.“

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17.11.2012
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Mats Hummels und Fürths Ilir Azemi springen zum Kopfball.© dpa
Der Trainer und sein Spielgestalter: Jürgen Klopp umarmt Mario Götze nach der Auswechslung.© dpa
Sie sind völlig fertig: Fürths Christopher Nöthe, Lasse Sobiech und Edgar Prib.© dpa
Roman Weidenfeller schimpft mit seinen Mitspielern Mats Hummels (M) und Marcel Schmelzer.© dpa
Erneute Führung durch Robert Lewandowski: 2:1 in der 15. Minute.© DeFodi
Mario Goetze bejubelt hier seinen Treffer zum 3:1 mit Marco Reus und Kevin Grosskreutz.© DeFodi
Torwart Max Grün liegt schon am Boden, Sobiech rutscht auch gleich vorbei - und Mario Götze trifft zum 3:1.© dpa
Mario Götze, Marcel Schmelzer, Robert Lewandowski und Ilkay Gündogan jubeln über das 3:1.© dpa
Mario Götze spielte stark gegen Greuther Fürth - und er krönte seine Leistung mit dem 3:1.© dpa
Durcheinander im Strafraum - Robert Lewandowski (r.) bedankt sich mit seinem Tor zum 1:0.© dpa
Verdienter Jubel nach dem 1:0: Robert Lewandowski (l) und Ivan Perisic.© dpa
Edgar Prib versucht hier, gegen Sven Bender den Ball zu behaupten.© dpa
Auch hier wieder der Zweikampf zwischen Sven Bender und Edgar Prib.© dpa
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Es war eine verständliche Reaktion der Dortmunder – und ein Ausdruck von Cleverness –, dass sie nach der Pause nicht auf Teufel komm raus aufs nächste Tor gingen. Stattdessen legten vor allem die Innenverteidiger Subotic und Mats Hummels eine Sondereinheit im Passspiel ein, während ihnen die Fürther mit reichlich Sicherheitsabstand beim ewigen Hin und Her zusahen.

Auf den Rängen liefen indes die Wetten, wann der beschäftigungslose Roman Weidenfeller wohl endlich der Taube hinterher hechten würde, die es sich in seinem Strafraum gemütlich gemacht hatte. Doch der BVB-Keeper verzichtete auf eine Sepp-Maier-Einlage. Es wäre für seine kalten Muskeln wohl auch eine kontraproduktive Aktion gewesen. Für den BVB kam der Sieg im Schongang zur richtigen Zeit. Am Mittwoch steht in der Champions League das möglicherweise entscheidende Vorrunden-Spiel bei Ajax Amsterdam auf dem Programm. Der niederländische Meister wird die Borussen stärker fordern als die harmlosen Fürther. Spätestens bis dahin dürfte wohl auch der letzte BVB-Fan wieder aus dem friedlichen Fürth-Schlaf erwacht sein.

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