BVB investiert fünf Millionen Euro in sein Stadion

Signal Iduna Park

Mit knapp fünf Millionen Euro investiert Borussia Dortmund in dieser Sommerpause weniger Geld als in den vergangenen Jahren in sein Stadion. Zu Saisonbeginn gibt es dennoch einige wichtige Änderungen in Deutschlands größtem Fußballstadion. Wir stellen sie vor.

DORTMUND

, 06.08.2014, 02:43 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gut 3 Millionen Euro lässt sich der Verein Modernisierungen und Umbauten kosten. Hinzu kommen etwa 1,5 Millionen Euro für Instandhaltungen. Unter den Neuerungen sind in diesem Jahr viele kleine Arbeiten, die die Fans gar nicht bemerken. Die größten Investitionen werden sie aber schon sehen - und nutzen können.

Bis Jahresende will der BVB seinen Fans kostenloses WLAN anbieten. Der geplante Südwest-Eingang wird dagegen nicht gebaut, weil sich die Einlasssituation an den anderen Eingängen zuletzt merklich entspannt hat.

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Das tut sich im Signal Iduna Park

Jedes Jahr investiert der BVB in der Sommerpause Millionen in sein Stadion. Wir haben mit dem Chef des Signal Iduna Parks, Dr. Christian Hockenjos, eine Tour durch das Stadion gemacht und uns die Neuerungen angesehen.
05.08.2014
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Jedes Jahr investiert der BVB viel Geld, um das Stadion auf dem neusten Stand zu halten. In diesem Jahr sind es mit knapp fünf Millionen Euro etwas weniger als sonst.© Foto: Menne
Los geht's schon an den Eingängen. Der BVB hat nun auch den letzten Eingang erweitert...© Foto: Dieter Menne
...Auch am Eingang Nordmitte gibt es jetzt zusätzliche Eingänge. Es sind 24 statt 16 Einlasspuren.© Foto: Dieter Menne
Eine der größten Aufgaben in dieser Sommerpause war die Umgestaltung der Räume unter der Südtribüne. Hier war früher das Boxzentrum der Stadt. Der BVB hat der Stadt die Räume abgekauft.© Foto: Dieter Menne
Unter der Südtribüne werden nun viele Büros für Fanabteilung, Fanbetreuung, DRK und Volunteers untergebracht.© Foto: Dieter Menne
In einem weiteren Raum entsteht die Umkleide für die Hostessen.© Foto: Dieter Menne
Solange noch gebaut wird, werden die Möbel dort gelagert, wo sonst Autos parken.© Foto: Dieter Menne
Und auch der Kinderhort zieht um: Von einem Raum im Nordosten des Stadions in diesen Raum, am westlichen Ende der Südtribüne.© Foto: Dieter Menne
Ein wichtiges Thema: Kostenloses WLAN für alle Fans. Die "Access-Points" sind installiert und viele, viele Meter Kabel verlegt. Das WLAN soll Anfang 2015 verfügbar sein.© Foto: Dieter Menne
Noch ist in der Nordwest-Ecke des Stadions ein großes Loch. Hier wird bald ein gläsernes TV-Studio gebaut, das dann auf Stelzen steht. Die Moderatoren können durch die Glaswand ins Stadion sehen.© Foto: Dieter Menne
Die Ordnerzentrale soll größer werden. Deshalb wird an dieser Ecke angebaut. Zwölf Sitzplätze gehen dadurch verloren.© Foto: Dieter Menne
Dr. Christian Hockenjos in der Ordnerzentrale. Der bislang sehr enge Raum soll etwas größer werden.© Foto: Dieter Menne
Dafür sind andere hinzugekommen: In allen vier Ecken wurden jeweils zwei Sitze hinzugefügt. Und auf der Westtribüne wurde die Treppe verkleinert. 34 Sitzplätze sind neu - das sind die etwas stärker glänzenden Sitze auf diesem Bild.© Foto: Dieter Menne
Links oberhalb von Block 20/21 gehen dafür ein paar Plätze verloren: Hier werden neue VIP-Plätze installiert. Die sind etwas breiter als normale Plätze.© Foto: Dieter Menne
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Insgesamt bekommt das Stadion 22 Plätze mehr. "Es war mir wichtig, dass das Stadion nicht kleiner wird", sagt Dr. Christian Hockenjos, Direktor Organisation beim BVB. In den Ecken und durch Verkleinerung einer Treppe auf der Westtribüne wurden neue Plätze geschaffen. Durch Erweiterung der VIP-Plätze fallen andere weg. 

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