BVB-Kapitän Marco Reus muss sich gedulden - U19-Spieler dürfen vorspielen

Training am Donnerstag

BVB-Trainer Favre begrüßt in der Länderspielpause nur eine kleine Trainingsgruppe in Dortmund. Die Aufarbeitung des München-Debakels muss warten - und auch der Kapitän fehlt auf dem Platz.

Dortmund

, 14.11.2019, 12:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-Kapitän Marco Reus muss sich gedulden - U19-Spieler dürfen vorspielen

Muss sich gedulden: BVB-Kapitän Marco Reus. © imago / Revierfoto

Marco Reus war nicht dabei, sondern arbeitete hinter verschlossenen Türen sein Reha-Programm ab. BVB-Trainer Lucien Favre begrüßte am Donnerstagmorgen zwölf Feldspieler und zwei Torhüter auf dem Trainingsplatz in Dortmund-Brackel, darunter neben den gestandenen Profis auch die Talente Alaa Bakir, Giovanni Reyna und Immanuel Pherai aus der U19 , die in der Länderspielpause die Trainingsgruppe auffüllen und bei Favre in der ersten Mannschaft vorspielen dürfen.

14 Nationalspieler des BVB sind unterwegs

Die Aufarbeitung des München-Debakels, so viel ist klar, muss warten, bis in der kommenden Woche die Nationalspieler nach und nach wieder in Dortmund eintrudeln.

BVB-Kapitän Marco Reus muss sich gedulden - U19-Spieler dürfen vorspielen

Trainieren in dieser Woche bei den BVB-Profis (v.l.): Immanuel Pherai, Giovanni Reyna und Alaa Bakir. © Groeger

Bei Reus, so hieß es seitens des BVB am Donnerstag, schaue die medizinische Abteilung mit Blick auf das nächste Bundesliga-Spiel gegen den Aufsteiger SC Paderborn (22. November, 20.30 Uhr) von Tag zu Tag.

BVB-Kapitän Reus absolviert individuelles Reha-Programm

Der Kapitän hatte am vergangenen Sonntag nach seinem 30-Minuten-Einsatz beim 0:4 in München erneut über Schmerzen im Sprunggelenk geklagt und Nationaltrainer Joachim Löw daraufhin für die anstehenden Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft gegen Weißrussland am Samstag in Mönchengladbach (20.45 Uhr) und Nordirland am kommenden Dienstag in Frankfurt (20.45 Uhr) abgesagt. Mehr als ein individuelles Reha-Programm ist aktuell noch nicht möglich für den 30-jährigen Mittelfeldspieler.

Jetzt lesen

Der Hintergrund: Reus hatte beim 3:0-Sieg des BVB am zehnten Spieltag gegen den VfL Wolfsburg einen Schlag aufs Sprunggelenk bekommen, das folgende Heimspiel in der Champions League gegen Inter Mailand (3:2) verpasst und beim 0:4 gegen den FC Bayern München am vergangenen Samstag zunächst nur auf der Ersatzbank Platz genommen.

Lesen Sie jetzt