BVB-Linksverteidiger Nico Schulz träumt vom Pokalfinale in seiner Heimatstadt

Borussia Dortmund

Nico Schulz trifft mit Borussia Dortmund auf seinen Ex-Klub. Mit Hertha BSC verbindet den Linksverteidiger noch immer viel. Das Pokalfinale mit dem BVB in Berlin wäre für ihn „das Größte“.

Dortmund

, 12.03.2021, 14:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nico Schulz (r.) träumt vom Pokalsieg mit dem BVB in Berlin.

Nico Schulz (r.) träumt vom Pokalsieg mit dem BVB in Berlin. © dpa

Ein Spiel gegen Hertha BSC ist für Nico Schulz auch immer eine Begegnung mit seiner Heimat. Der BVB-Linksverteidiger ist in Berlin geboren und aufgewachsen. Bei der Hertha begann er als Jugendlicher seine Fußballkarriere und wurde zum Bundesliga-Profi. Vor dem nächsten Aufeinandertreffen mit der „Alten Dame“ (Samstag, 18.30 Uhr, live bei Sky) gab er im „BVB-Feiertagsmagazin“ Einblicke in seine Verbundenheit zur Hauptstadt und die Siegerparty nach dem Champions-League-Spiel gegen den FC Sevilla.

Nico Schulz spricht vor dem BVB-Spiel gegen Hertha BSC über ...


... das Champions-League-Weiterkommen gegen Sevilla: „Es war ein harter Kampf. Wir waren darauf vorbereitet, dass Sevilla alles geben wird. Dementsprechend sind wir in das Spiel reingegangen. Wir hätten schöner spielen können, aber am Ende haben wir dann das 1:0 gemacht. Das hat uns gut getan. Die zweite Halbzeit hat chaotisch angefangen. Das habe ich in der Art auch noch nicht erlebt. Zum Ende ist es leider nochmal eng geworden. Aber wir sind sehr froh, dass wir die nächste Runde erreicht haben. In der Kabine war die Erleichterung nach dem Abpfiff riesig. Wir haben uns einfach alle gefreut. Die DJs haben Musik angemacht, wir haben gemeinsam gesungen.“

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... seinen Teamkollegen Erling Haaland: „Auf dem Platz ist der Typ einfach unfassbar. Er ist eine vollkommene Maschine - mental, aber auch körperlich. Er gibt immer hundert Prozent. Er lässt kaum Chancen liegen. Gefühlt ist er von anderen Mannschaften nicht zu verteidigen. Er ist im Training auf jeden Fall genauso ehrgeizig wie im Spiel.“


... ein mögliches Pokalfinale in seiner Heimat Berlin: „Das wäre ein kleiner Traum. Ich war bei so vielen Pokalfinals als Zuschauer da. Dann in meiner Stadt einen Titel zu gewinnen mit dem BVB, wäre das Größte, was ich bis jetzt erlebt habe. Wir haben noch das Halbfinale vor der Brust. Aber klar ist, dass wir den Titel natürlich holen wollen.“

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... das Spiel gegen seinen Ex-Klub Hertha: „Es ist immer noch ein besonderes Spiel für mich. Ich habe bei Hertha gespielt seit ich sieben und bis ich 21 war. Ich kenne immer noch viele Leute, die im Verein arbeiten. Es ist etwas Besonderes, gegen „meine“ Hertha zu spielen. Ich will ihnen aber natürlich auch nichts schenken.“


... seinen Ex-Trainer Pal Dardai: „Pal ist ein guter Trainer. Er legt sehr viel Wert auf Disziplin und Zusammenhalt auf dem Platz. Außerhalb ist er aber auch immer für einen Spaß zu haben. Er bringt immer eine gewisse Lockerheit mit rein. Er wird seine Mannschaft voll motivieren gegen uns, wird ihnen bestimmt auch sagen, dass wir müde sind nach den ganzen Spielen, die wir hatten. Wir sind vorbereitet, wir hatten schon so viele Englische Wochen. Das kennen wir. So dass wir Samstag auf den Punkt da sind.“

... das, was er an Berlin vermisst: „Ich vermisse in erster Linie meine Familie, die in Berlin lebt. Und mir fehlt ein wenig das Großstadtfeeling. Seit ich in Dortmund bin, ist fast die ganze Zeit alles geschlossen.“

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