BVB-Matchwinner Lewandowski straft seine Kritiker Lügen

Keine Spur von Fernweh

Auch der strömende Regen hielt Robert Lewandowski nicht davon ab, den besonderen Moment minutenlang auszukosten. Mit seinen Teamkollegen stand der Matchwinner vor der Gäste-Tribüne und feierte mit den rund 3000 BVB-Anhängern ausgelassen das 2:1 (1:1) beim FC Arsenal.

LONDON

von Von Heinz Büse (dpa)

, 23.10.2013, 20:16 Uhr / Lesedauer: 2 min
Robert Lewandowski (l.) erzielte von den letzten zehn BVB-Treffern in der Königsklasse sieben.

Robert Lewandowski (l.) erzielte von den letzten zehn BVB-Treffern in der Königsklasse sieben.

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Champions League, 3. Spieltag: FC Arsenal - BVB 1:2 (1:1)

Borussia Dortmunds Mister Champions League hält die Westfalen auf Achtelfinalkurs: Robert Lewandowski hat dem Finalisten der vergangenen Saison den zweiten Saisonsieg in der europäischen Meisterklasse beschert.
22.10.2013
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Die BVB-Profis jubeln mit den Fans.© Foto: DeFodi
Kevin Großkreutz, der den Treffer zum 2:1 vorbereitete, und Sven Bender jubeln mit den Fans.© Foto: DeFodi
Robert Lewandowski jubelt mit den Fans.© Foto: DeFodi
Roman Weidenfeller jubelt mit den Fans.© Foto: DeFodi
Robert Lewandowski jubelt über seinen Treffer zum 2:1.© Foto: dpa
BVB-Torhüter Roman Weidenfeller fliegt am Ball vorbei, Olivier Giroud macht das 1:1.© Foto: dpa
BVB-Trainer Jürgen Klopp (M.) auf der Tribüne.© Foto: dpa
Robert Lewandowski jubelt über seinen Treffer zum 2:1.© Foto: dpa
Vertrat zum zweiten Mal Jürgen Klopp: Zeljko Buvac.© Foto: DeFodi
Olivier Giroud (l.) erzielt das 1:1.© Foto: dpa
Robert Lewandowski (l.) setzt sich gegen Tomas Rosicky durch.© Foto: DeFodi
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (2.v.l.) und Trainer Jürgen Klopp (2.v.r.) auf der Tribüne.© Foto: dpa
Per Mertesacker (r.) ist vor Robert Lewandowski am Ball.© Foto: dpa
BVB-Trainer Jürgen Klopp auf der Tribüne.© Foto: dpa
Henrikh Mkhitaryan (r.) trifft zur Dortmunder Führung.© Foto: dpa
Henrikh Mkhitaryan (r.) bejubelt seinen Treffer.© Foto: dpa
Henrikh Mkhitaryan (l.) trifft zur Dortmunder Führung.© Foto: dpa
Marco Reus (r.) ist vor Kieran Gibbs am Ball.© Foto: dpa
Dortmunder Jubel um Torschütze Henrikh Mkhitaryan (2.v.r.).© Foto: dpa
Sven Bender (r.) im Zweikampf mit Mesut Özil.© Foto: dpa
Arsenal-Coach Arsene Wenger.© Foto: dpa
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Für einen, der schon vor dieser Saison liebend gern das Weite gesucht hätte und deshalb mit seinem Arbeitgeber monatelang über Kreuz lag, klang das fast wie eine Liebeserklärung. Trainer Jürgen Klopp nutzte die Chance, um die Theorien über den angeblich unmotivierten und von Fernweh geplagten Profi aus der Welt zu schaffen: "Man kann mir aus verschiedenen Gründen vertrauen, wenn ich sage, dass Robert alles für diese Mannschaft gibt." 

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Roman Weidenfeller jubelt mit den Fans.© Foto: DeFodi
Robert Lewandowski jubelt über seinen Treffer zum 2:1.© Foto: dpa
BVB-Torhüter Roman Weidenfeller fliegt am Ball vorbei, Olivier Giroud macht das 1:1.© Foto: dpa
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Dank des von Außenverteidiger Kevin Großkreutz brillant vorbereiteten Tores des polnischen Nationalspielers (82.) steht die Borussia nach dem Fehlstart von Neapel (1:2) und dem 3:0 über Marseille glänzend da. Diesmal überzeugte der Finalist der vorigen Saison nicht mit filigranem Angriffsfußball, sondern mit Disziplin in der Defensive und ungewohnter Effektivität beim Verwerten der Chancen. „Wir haben auch schon 30 Mal aufs Tor geschossen und keinen rein gemacht. Heute waren es gefühlt drei Schüsse - und zwei Tore. Das sehe ich als Entwicklungsschritt“, urteilte Klopp. 

Sichtlich erleichtert lag der von der UEFA erneut auf die Tribüne verbannte Fußball-Lehrer seinen Sitznachbarn Reinhard Rauball und Hans-Joachim Watzke nach dem Schlusspfiff in den Armen. Ähnlich euphorisch wie Klopp ließ BVB- und Ligapräsident Rauball das unspektakuläre, aber kampfbetonte Aufeinandertreffen der beiden normalerweise für ihre Offensivkultur gerühmten Teams Revue passieren: "Wenn es jemals eine Mannschaft gegeben hat, die den Willen hat, dann ist es diese."Der Big Point von London verhalf der Borussia zur Tabellenführung in der Gruppe F vor den punktgleichen Kontrahenten FC Arsenal und SSC Neapel. Für den Revierklub ist von Vorteil, noch zwei der drei restlichen Gruppenspiele vor heimischer Kulissen bestreiten zu können. "Wir sind wieder voll im Rennen", befand Klopp, der sein Team nach zuletzt zweieinhalb Spielen im "Exil" künftig wieder von der Trainerbank aus betreuen kann. 

"Große Genugtuung" empfand Geschäftsführer Watzke. Den jüngsten Medienhype um den von Neuzugang Mesut Özil wachgeküssten FC Arsenal bezeichnete der BVB-Geschäftsführer als übertrieben: "Man konnte bei der Lektüre deutscher Gazetten den Eindruck gewinnen, da spielen die Erfinder des Fußball gegen Borussia Dortmund, das auch mal in der Champions League mitspielen darf", klagte er. "Es hat mich gefreut, dass wir die Relationen ein wenig geraderücken konnten."

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